7 Tipps zum Mähen eines Golfplatzgrüns



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Ein belieb­ter Som­mer­job für Stu­den­ten ist die Mit­ar­beit in der War­tungs­mann­schaft eines Golf­plat­zes. Das ist eine sehr kör­per­li­che Arbeit, bei der natür­lich auch viel gemäht wird. Das Mähen erfolgt haupt­säch­lich mit einem Hand­mä­her. Auf die­se Wei­se wer­den die Abschlag­plät­ze und die Grüns gemäht. Vor allem die Grüns wer­den jeden Mor­gen ab sechs Uhr gemäht. Es ist ein müh­sa­mer und prä­zi­ser Pro­zess, aber wenn er rich­tig gemacht wird, kön­nen die Spie­le­rin­nen und Spie­ler an die­sem Tag schö­ne Ergeb­nis­se erzie­len. Dies ist ein sie­ben­stu­fi­ger Pro­zess, der beim Mähen der Grüns hilft.

1. Die Wahl des Abstell­or­tes für den Anhän­ger und den Wagen. Die spe­zi­el­len Hand­ra­sen­mä­her wer­den in einem Anhän­ger trans­por­tiert, der an einen War­tungs­wa­gen ange­hängt ist. Die Wahl des Abstell­or­tes ist ein wich­ti­ger ers­ter Schritt, damit du den Mäher rich­tig abla­den und anschlie­ßend leicht wie­der auf den Anhän­ger laden kannst. Du musst auch dar­auf ach­ten, dass du kei­ne Wege blo­ckierst und ver­suchst, nicht auf Rasen­flä­chen zu par­ken, die durch den stän­di­gen Ver­kehr abge­nutzt aussehen.

2. Ent­la­de den Mäher und berei­te ihn zum Mähen vor. Man muss dar­auf ach­ten, dass man den Mäher vor­sich­tig ablädt und die Mes­ser nicht beschä­digt. Mei­nem Golf­platz­wart zufol­ge kos­ten die­se Mäher über zehn­tau­send Dol­lar. Eine Beschä­di­gung der Klin­gen wäre ein sehr kost­spie­li­ger Feh­ler. Es gibt abnehm­ba­re Räder, die du vom Mäher abneh­men musst. Sie die­nen nur dazu, den Mäher zu trans­por­tie­ren. Ich habe schon Leu­te gese­hen, die ver­sucht haben, mit ihnen zu mähen, und sie sind nicht wirk­lich wei­ter­ge­kom­men. Ganz zu schwei­gen von den Vor­wür­fen, die du von dei­nen Kol­le­gen bekommst. Sobald der Mäher abge­la­den und die Räder abge­nom­men sind, kann man den Mäher star­ten. Dazu muss man einen Schal­ter in der Nähe des Mähers auf EIN stel­len und am Star­ter­ka­bel zie­hen. Dann muss man die Mes­ser und die Wal­ze, auf der sich der Mäher bewegt, einschalten.

Dies geschieht durch das Dre­hen von zwei sepa­ra­ten Hebeln, die sich in der Nähe der Basis des Mähers befin­den. Die Mäher haben ein Kupp­lungs­sys­tem, bei dem du einen Griff gedrückt hal­ten musst, damit sich der Mäher bewegt. Die­ser Griff hat auch einen Sicher­heits­he­bel. Du musst den Sicher­heits­he­bel nach vor­ne drü­cken und spü­ren, wie der Griff leicht zurück­kommt und das Mäh­werk ein­ras­tet. Sobald der Mäher ein­ge­ras­tet ist, kannst du dich in Posi­ti­on brin­gen. Du musst dar­an den­ken, dass die Mäh­mes­ser vom Gras fern­ge­hal­ten wer­den müs­sen, indem du den Griff nach unten drückst, um die Mes­ser vom Gras abzu­he­ben und zu ver­mei­den, dass du etwas schnei­dest, das nicht geschnit­ten wer­den soll­te. Ein guter Tipp ist, die Mes­ser erst dann ein­zu­schal­ten, wenn du in Posi­ti­on bist, um zu mähen.

3. Die Wahl eines Mus­ters - Golf­grüns wer­den von vor­ne nach hin­ten, von Sei­te zu Sei­te, von links nach rechts und von rechts nach links gemäht. Die Schnit­te von links nach rechts und von rechts nach links sind Win­kel­schnit­te. Stell dir ein Qua­drat vor, bei dem du in der rech­ten unte­ren Ecke beginnst und zur lin­ken obe­ren Ecke gehst. Das nennt man einen Rechts-nach-Links-Schnitt und umge­kehrt für einen Links-nach-Rechts-Schnitt. Oft sagt der Super­in­ten­dent allen, wel­che Rich­tung sie an die­sem Mor­gen ein­schla­gen sol­len. Es ist immer das Gegen­teil von dem, was vor­her gemäht wur­de. Wenn die Grüns ges­tern von Sei­te zu Sei­te gemäht wur­den, wer­den sie am nächs­ten Tag von vor­ne nach hin­ten gemäht.

4. Abschlie­ßen­de Posi­tio­nie­rung der Schnitt- Sobald die Schnitt­rich­tung fest­ge­legt ist, kann man sich rich­tig posi­tio­nie­ren, um mit dem Schnei­den zu begin­nen. Ich habe her­aus­ge­fun­den, dass es am bes­ten ist, mit dem Schnei­den ent­we­der am Rand des Grüns oder in der Ecke zu begin­nen, je nach­dem, was geschnit­ten wer­den soll. Wenn du zum Bei­spiel von vor­ne nach hin­ten schnei­den musst, ist es am ein­fachs­ten, an der Kan­te des Grüns zu begin­nen und eine gera­de Linie zu zie­hen. Bei einem Win­kel­schnitt ist es in der Regel am bes­ten, an einer Ecke des Grüns zu begin­nen und quer zu arbei­ten. Jeder Golf­platz legt die tat­säch­li­che Schnitt­rich­tung anders fest. Auf mei­nem Golf­platz wer­den wir ange­wie­sen, die 150-Yard-Stan­ge zu fin­den und eine gera­de Linie von die­ser Stan­ge zum Grün zu zie­hen. Anhand die­ser gera­den Linie kön­nen dann alle Schnit­te auf die­ser ima­gi­nä­ren Linie aus­ge­führt werden.

5. Das eigent­li­che Mähen selbst - Wenn die Schnitt­po­si­ti­on fest­ge­legt ist, kann das Mähen begin­nen. Die ers­te Linie ist ent­schei­dend, denn alle ande­ren Lini­en basie­ren auf der ers­ten Linie. Es ist ein Hin und Her, bei dem es letzt­lich dar­auf ankommt, den Mäher effek­tiv zu dre­hen. Das kann auf ver­schie­de­ne Arten gesche­hen. Die meis­ten Leu­te hal­ten sich mit einer Hand am Mäher fest und las­sen den Mäher um sich selbst dre­hen, um die nächs­te Linie zu mähen. Ich ent­schei­de mich dafür, den Mäher mit zwei Hän­den zu hal­ten, was zwar lang­sa­mer ist, mir aber mehr Spaß macht. Das ist alles Geschmacks­sa­che, aber das Wich­tigs­te ist, dass die Kupp­lung ein­ge­ras­tet bleibt und der Mäher sich bewegt. Wenn man die Kupp­lung los­lässt, kommt der Mäher zum Still­stand und das ist nicht lus­tig, weil man wahr­schein­lich direkt in den Mäher hineinläuft.

Das Schnei­den von gera­den Lini­en ist kei­ne leich­te Auf­ga­be. Man muss sich die gan­ze Zeit über kon­zen­trie­ren. Man­che Leu­te schau­en wie beim Auto­fah­ren nach vor­ne und wäh­len einen Punkt aus, auf den sie sich kon­zen­trie­ren, wäh­rend sie ganz gera­de­aus gehen. Eine ande­re Metho­de besteht dar­in, auf die zuvor gemäh­te Linie zu schau­en und die Kan­te des Mähers auf die­se Linie zu rich­ten, wäh­rend sie eine leich­te Über­lap­pung bei­be­hal­ten. Über­lap­pung ist ein wei­te­rer Schlüs­sel zu einem guten Schnitt. Wenn du ein Stück­chen Gras zwi­schen den Schnit­ten über­siehst, sticht das wie ein wun­der Dau­men her­vor und du musst zurück­ge­hen und die Linie neu mähen. Die Über­lap­pung und der gera­de Gang mit dem Mäher sind zwei der wich­tigs­ten Din­ge, die du beim Mähen beach­ten musst.

6. Prü­fen, ob sich Gras in der Schau­fel ange­sam­melt hat. An der Vor­der­sei­te des Mähers ist eine Schau­fel ange­bracht, die das geschnit­te­ne Gras auf­fängt. Es ist wich­tig, die­sen Eimer beim Mähen im Auge zu behal­ten. Oft muss man beim Mähen einer Grün­flä­che min­des­tens ein­mal anhal­ten, um den Eimer zu lee­ren. Wenn er zu voll wird, fängt er an, Gras in die Klin­gen zu schüt­ten, wodurch die­se stumpf wer­den. Eine schar­fe Klin­ge ist der Schlüs­sel zu einem so prä­zi­sen Schnitt, wie er beim Mähen einer Wie­se erfor­der­lich ist.

7. Der Auf­räum­pass. Der letz­te Schritt beim Mähen eines Grüns ist das Auf­räu­men, nach­dem man alle mög­li­chen Hin- und Her­fahr­ten absol­viert hat. Beim Auf­räu­men muss man mit dem Mäher dem Rand des Kra­gens um das Grün her­um fol­gen. Der Kra­gen ist der Gras­strei­fen, der in der Regel etwa zwei Meter breit ist und das Grün begrenzt. Es ist wich­tig, dass du die Kan­te dei­nes Mähers im Auge behältst und dar­auf ach­test, dass du nicht in den Kra­gen schnei­dest, was zu unan­sehn­li­chen Gras­flä­chen führt. Es müs­sen zwei Säu­be­rungs­durch­gän­ge gemacht werden.

Beim ers­ten Durch­gang folgst du der Kan­te des Kra­gens und beim zwei­ten Durch­gang folgst du der Außen­kan­te dei­nes ers­ten Schnitts, aber in die ent­ge­gen­ge­setz­te Rich­tung des ers­ten Schnitts. Wenn du zum Bei­spiel den ers­ten Schnitt im Uhr­zei­ger­sinn gemacht hast, muss der zwei­te Schnitt gegen den Uhr­zei­ger­sinn erfol­gen. Beim Auf­räu­men wird das Gras auf­ge­räumt, das an den Rän­dern über­se­hen wur­de, weil du den Mäher zu früh anhe­ben muss­test, um nicht in den Kra­gen zu schnei­den, und um den Mäher für den nächs­ten Durch­gang rich­tig dre­hen zu kön­nen. Das ist der letz­te Schritt beim Mähen einer Grün­flä­che. Wenn die­ser Schritt abge­schlos­sen ist, kannst du dich zurück­leh­nen und dei­ne Arbeit genießen!

Das Mähen eines Golf­platz­grüns sieht viel­leicht ein­fach aus, umfasst aber in Wirk­lich­keit vie­le Schrit­te, bei denen kei­ner ver­ges­sen wer­den darf. Wenn du fer­tig bist, kannst du dei­ne gera­den Lini­en für den Rest des Tages bewun­dern. Außer­dem ist es eine tol­le Form der Bewe­gung. Auf mei­nem Golf­platz lau­fen wir jeden Mor­gen im Durch­schnitt 5 Mei­len allein beim Mähen!



Source by Dyl­an Polseno

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