Ein perfekter Golfschwung



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Ein per­fek­ter Golf­schwung kann dei­ne Schlä­ge um 50 Yards oder mehr ver­län­gern und dein Han­di­cap hal­bie­ren. Mike Aus­tin schaff­te 1974 bei den US Natio­nal Seni­or Open einen unglaub­li­chen Dri­ve von 515 Yards und ist damit immer noch der längs­te auf­ge­zeich­ne­te Dri­ve auf einer der pro­fes­sio­nel­len Golf­tou­ren. Noch bemer­kens­wer­ter ist, dass Mike Aus­tin zu die­sem Zeit­punkt 64 Jah­re alt war, als er die­se erstaun­li­che Leis­tung vollbrachte.

Nach­dem ich jah­re­lang Golf gespielt habe, war ich ziem­lich über­rascht zu erfah­ren, dass es ver­schie­de­ne Schwung­sti­le gibt, die von Pro­fi­gol­fern gelehrt wer­den. Vie­les hängt vom Alter des Gol­fers und sei­nem Kör­per­bau ab. Aber jetzt, wo ich älter gewor­den bin und viel Gewicht zuge­legt habe, weiß ich, dass mir die Geschmei­dig­keit mei­ner Jugend fehlt. Des­halb muss­te ich mei­ne Schwung­tech­nik anpas­sen. Obwohl ich schon seit vie­len Jah­ren Golf spie­le, habe ich erst kürz­lich von Mike Aus­tin gehört. Obwohl es unglaub­lich klingt, ist es in den Auf­zeich­nun­gen der Golf­pro­fis doku­men­tiert und ich nei­ge dazu, die Geschich­te für wahr zu hal­ten, vor allem, nach­dem ich die Vide­os von Mike Aus­tins per­fek­tem Schwung gese­hen habe.

Ich war ziem­lich froh, als ich hör­te, dass der bedeut­sa­me 515-Yard-Rekord­schlag von einem 64-Jäh­ri­gen geschla­gen wur­de, denn die­ses Alter habe ich noch nicht erreicht. Die­se Leis­tung beweist nicht nur, wie wich­tig es ist, einen per­fek­ten Golf­schwung zu ent­wi­ckeln, son­dern sie gibt auch jedem Ama­teur­gol­fer, der einen Schlä­ger schwingt, Hoff­nung. Es gibt vie­le Ele­men­te, die beim Erler­nen des Golf­spiels und bei der Ent­wick­lung eines per­fek­ten Golf­schwungs eine Rol­le spie­len. Das ers­te, was ein Anfän­ger wis­sen soll­te, ist, dass es wenig Sinn hat, Bäl­le auf dem Übungs­platz oder auf dem Fair­way zu schla­gen, bevor er nicht ein paar wich­ti­ge Lek­tio­nen gelernt hat. Den fal­schen Schwung zu üben, wird dir nicht hel­fen, dein Golf­spiel zu ver­bes­sern. Wahr­schein­lich wird es sogar mehr scha­den als nützen.

Wenn du anfängst, dei­nen Golf­schwung zu ent­wi­ckeln, sind die ers­ten Din­ge, auf die du dich kon­zen­trie­ren musst, nicht der Schwung selbst, son­dern die Grund­la­gen, mit denen du begin­nen musst. Der ers­te Schritt besteht dar­in, sicher­zu­stel­len, dass du den Schlä­ger rich­tig hältst, denn dein Griff hat einen gro­ßen Ein­fluss dar­auf, wie du den Ball anschlägst und den Schlä­ger lenkst. Das zwei­te wich­ti­ge Ele­ment, auf das du dich kon­zen­trie­ren musst, ist das “Set-up”. Sie beein­flusst sowohl den Bogen dei­nes Schwungs als auch die Rich­tung des Schlä­ger­kop­fes vor und nach dem Auf­tref­fen auf den Golfball.

Wenn du schon ein­mal einen Pro­fi­gol­fer beim Abschlag beob­ach­tet hast, ist dir dann auf­ge­fal­len, dass er nach dem Abschlag absicht­lich einen Schritt zurück­geht, und zwar vier bis sechs Meter? Sie gehen hin­ter den Ball zurück, um die Rich­tung ihres Schlags fest­zu­le­gen. Das ist ein übli­ches Ritu­al, das du bei pro­fes­sio­nel­len Gol­fern sogar auf dem Fair­way beob­ach­ten kannst. Und es ist sicher­lich eine Vor­ge­hens­wei­se, die alle Golfer/innen befol­gen soll­ten. Selbst wenn du siehst, wie Pro­fi­gol­fer die Rich­tung ihres Schlags fest­le­gen, ist den meis­ten Beob­ach­tern nicht klar, dass die Pro­fis nicht nur auf das Grün, die Steck­na­del oder ein weit ent­fern­tes Ziel an einem lan­gen Loch schau­en – um Bun­ker zu umge­hen oder Was­ser zu umge­hen, son­dern auch zwei nahe gele­ge­ne Punk­te auf dem Boden aus­wäh­len, die etwa zwei bis drei Meter vor und hin­ter dem Ball lie­gen, so dass die Linie, die die­se bei­den Punk­te ver­bin­det, direkt auf das weit ent­fern­te Ziel zeigt, auf das sie schie­ßen wollen.

Wenn sie dann zurück­keh­ren, um den Ball anzu­spre­chen, sind ihre Füße par­al­lel zu der Linie auf dem Boden aus­ge­rich­tet und wenn sie ihren Rück­schwung machen, folgt der Schlä­ger die­ser Linie nach oben. Beim Abschlag bleibt der Schlä­ger­kopf dann wie­der auf die­ser Linie. Wenn du dich nicht dar­an hältst, ist es nicht mög­lich, einen per­fek­ten Golf­schwung zu machen. Jetzt siehst du hof­fent­lich, wie wich­tig es ist, dein Set-up zu üben, bevor du über­haupt dar­an denkst, einen Schlä­ger in die Hand zu neh­men oder einen Schlag auf den Golf­ball zu machen.



Source by Paul A Dean

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