Golf-Mythos: Verwende das Bild eines Eisenbahngleises, um deinen Schlag auszurichten



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In vie­len Golf­bü­chern wird dir erklärt, wie du dich aus­rich­ten sollst, indem du dir vor­stellst, dass du auf einem Eisen­bahn­gleis stehst und der Ball auf dem ande­ren, und dass das Gleis, auf dem der Ball liegt, direkt zum Ziel führt. Sie war­nen auch davor, dass du, wenn du dich so auf­stellst, dass das Gleis, auf dem du stehst, zum Ziel zeigt, den Ball 20 Meter nach rechts zie­len wür­dest. Die­ses Bild ist nicht hilf­reich, und die War­nung ist falsch.

Küm­mern wir uns zuerst um die War­nung. Spu­ren, die zu dei­nen Füßen par­al­lel ver­lau­fen, sind auch 150 Meter wei­ter par­al­lel. Es besteht die Illu­si­on, dass sie aus­ein­an­der­lau­fen, was du siehst, wenn du hin­ter den “Spu­ren” stehst und auf die Schieß­bahn schaust, aber das ist auch schon alles. Das ist eine Illu­si­on, die die euro­päi­schen Maler im 15. Wenn die Bah­nen par­al­lel ver­lau­fen, blei­ben die Kugel-Ziel-Bahn und die Stand-Ziel-Bahn etwa einen Meter von­ein­an­der ent­fernt, egal wie weit du auf die Schieß­bahn schaust.

Pro­bie­re die­ses Expe­ri­ment aus, damit du dich selbst von der Wahr­heit über­zeu­gen kannst. Nimm zwei Golf­schlä­ger und lege sie im Abstand von 20 Zen­ti­me­tern auf den Boden. Set­ze dich so auf den Boden, dass du die Län­ge des rech­ten Schlä­gers aus der Frosch­per­spek­ti­ve sehen kannst, und rich­te ihn auf ein weit ent­fern­tes Ziel. Rich­te den ande­ren Schlä­ger par­al­lel zum rech­ten Schlä­ger aus. Stel­le dich nun mit den Zehen gegen den lin­ken Schlä­ger, als ob du einen Ball anspre­chen wür­dest, der auf dem rech­ten Schlä­ger liegt. Dre­he dei­nen Kopf und schaue auf das Ziel. Fixie­re die Posi­ti­on des Ziels in dei­nem Blick­feld – mer­ke dir, wo es ist.

Jetzt gehst du wie­der zu Boden und rich­test den lin­ken Schlä­ger auf das Ziel und den rech­ten Schlä­ger par­al­lel dazu aus. Nimm mit dem lin­ken Schlä­ger wie­der eine Ansprech­po­si­ti­on ein und dre­he dei­nen Kopf so, wie du es vor­her getan hast, um auf das Ziel zu schau­en. Das Ziel befin­det sich an der glei­chen Stel­le in dei­nem Blick­feld. Du wirst den Unter­schied zur ers­ten Ein­stel­lung nicht bemerken.

Lass es mich noch ein­mal sagen. Zwei par­al­le­le Lini­en, die zu dei­nen Füßen 20 cm von­ein­an­der ent­fernt sind, wer­den auch in 150 m Ent­fer­nung noch 20 cm von­ein­an­der ent­fernt sein. Wenn du mit dei­nem Kör­per auf das Ziel zielst, wirst du um einen Betrag dane­ben lie­gen, der nur John­ny Mil­ler in den frü­hen 1970er Jah­ren betref­fen konnte.

Geo­me­trisch gese­hen spielt es kei­ne Rol­le, ob du dei­nen Schuss auf die Ball-Ziel-Linie oder die Spie­ler-Ziel-Linie aus­rich­test. Prak­tisch gese­hen schon, denn es ist schwie­ri­ger, sich an der Ball-Ziel-Linie aus­zu­rich­ten. Wenn du mit einer Waf­fe zie­len willst, hältst du sie dann vor dein Auge und visierst den Lauf an oder hältst du sie auf Arm­län­ge und zielst auf den Lauf? Aus­rich­tungs­feh­ler ent­ste­hen, weil du ver­suchst, dich par­al­lel zu einer Linie aus­zu­rich­ten, die von dir ver­setzt ist, und das falsch machst.

Ver­giss also die Eisen­bahn­schie­nen und die Ball-Ziel-Linie. Die­se Bil­der machen die Sache nicht ein­fa­cher, son­dern laden gera­de­zu zu Aus­rich­tungs­feh­lern ein. Rich­te dich auf das Ziel aus. Mach einen Übungs­schwung und hal­te dei­nen Abschlag fest. Wohin du schaust, ist das Ziel dei­nes Schwungs. So ein­fach ist das.



Source by Bob E. Jones

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