Halte deinen Kopf im Treffmoment zurück und hinter dem Ball! Sechs Top-Golfprofis sind sich einig



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Bob­by Jones hat schon in den 1920er Jah­ren in meh­re­ren Zei­tungs­ko­lum­nen Golf­tipps ver­öf­fent­licht. Fünf­zig die­ser Kolum­nen wur­den in einem Buch mit dem Titel The Best of Bob­by Jones on Golf zusam­men­ge­fasst und 1996 ver­öf­fent­licht. Jones wur­de zitiert: “Hin­ter dem Ball blei­ben ist eine groß­ar­ti­ge Maxi­me. Wenn dein Kopf zu irgend­ei­nem Zeit­punkt des Schwungs vor den Ball gerät, wird das zwei­fel­los zu einem schlech­ten Schlag führen.”

In Har­vey Penicks “The Litt­le Red Book”, das 1992 ver­öf­fent­licht wur­de, heißt es auf Sei­te 75: “Bleib hin­ter dem Ball” “Alle gro­ßen Gol­fer bewe­gen ihren Kopf vor und wäh­rend des Schlags leicht nach hin­ten, aber nie­mals nach vor­ne. Ein Gol­fer muss hin­ter dem Ball blei­ben. Ich mei­ne damit, dass du dich mit dei­nem Kopf hin­ter dem Ball auf­stellst und dei­nen Kopf hin­ter dem Ball hältst. Wenn du dei­nen Kopf wäh­rend des Abschwungs oder im Treff­mo­ment nach vor­ne bewegst, wirst du einen häss­li­chen Schlag machen, wahr­schein­lich einen gezo­ge­nen Sli­ce.”

Tom­my Armour, in How to Play Your Best Golf All the Time, (1953) betont: Das wich­tigs­te Prin­zip bei allen Golf­schlä­gen ist, dass du die Kör­per­ak­ti­on rui­nierst, wenn du dei­nen Kopf bewegst. In der Zusam­men­fas­sung der 12 Schlüs­sel­punk­te sei­nes Buches führt Armour die Schlüs­sel­punk­te 5, 10 und 12 iden­tisch als “hal­te dei­nen Kopf ruhig” auf. Inter­es­san­ter­wei­se ist jedoch auf allen Bil­dern von Golf­schwün­gen im Buch zu sehen, dass der Kopf im Treff­mo­ment hin­ter dem Ball ist.

David Lead­bet­ter stellt in 100% Golf, 2004, fest: “Der Kopf und der Ober­kör­per blei­ben hin­ter dem Ball, wäh­rend du aus­schwingst und im Treff­mo­ment beschleu­nigst.” Ver­su­che, den Win­kel dei­ner Wir­bel­säu­le von der Auf­stel­lung bis zum Treff­mo­ment bei­zu­be­hal­ten und mach dir kei­ne Sor­gen, wenn sich dein Kopf ein wenig zur Sei­te bewegt. Dein Kopf und dei­ne Wir­bel­säu­le befin­den sich im Treff­mo­ment hin­ter dem Ball.

Jack Nick­laus ist in Bezug auf die Kopf­be­we­gung am stand­haf­tes­ten. In sei­nem Buch Golf My Way (2005) spricht Nick­laus die­se War­nung aus: “Wenn du hoffst, dein Spiel durch die­se Sei­ten zu ver­bes­sern, aber nicht ler­nen kannst oder willst, dei­nen Kopf wäh­rend des Schwungs ruhig zu hal­ten, lies nicht wei­ter. Weder ich noch sonst jemand kann etwas für dein Golf­spiel tun. Jede Ver­schie­bung des Kop­fes, egal an wel­chem Punkt zwi­schen Anspra­che und Schlag, ver­än­dert den Bogen und die Ebe­ne des Schwungs, was, wenn nicht ein völ­lig zer­stö­re­ri­scher Fak­tor, so doch ein erschwe­ren­der ist.” Alle Schwung­bil­der von Jack zei­gen, dass sein Kopf ruhig gehal­ten wird, aber auch weit hin­ter dem Ball bis nach dem Treffmoment.

Wie vie­le Gol­fe­rin­nen und Gol­fer habe ich Dut­zen­de von Tipps und Lern­tech­ni­ken aus­pro­biert, alle mit wenig oder gar kei­nem Erfolg. Erst als ich mich auf die­sen Aspekt des Schwungs kon­zen­trier­te, gelang es mir, die 80 zu bre­chen, und das im Alter von 65 Jah­ren. Seit­dem habe ich mehr­mals die 80 geknackt und kann das Spiel end­lich wie­der genie­ßen. Zu ler­nen, den Kopf nach hin­ten zu hal­ten, war nicht ein­fach. Es erfor­der­te viel Übung, vor allem ohne Bäl­le zu schla­gen. Es muss­te ein neu­es Mus­kel­ge­dächt­nis erlernt wer­den, und das war nicht ein­fach, beson­ders in mei­nem Alter. Aber mit tak­ti­lem Feed­back für den Kopf konn­te die schlech­te Ange­wohn­heit, “nach oben zu schau­en”, über­wun­den werden.

Tiger Woods hat 2007 sein Buch “How I Play Golf” ver­öf­fent­licht, das bereits zu einem Best­sel­ler gewor­den ist. Er schreibt: “Der Auf­schlag soll­te wie der Abschlag aus­se­hen. Mein Wir­bel­säu­len­win­kel ist der glei­che und mein Kopf befin­det sich prak­tisch an der glei­chen Stel­le.” Das neben­ste­hen­de Bild zeigt, dass sein Kopf weit hin­ter dem Ball ist. Er schließt dar­aus: “Das beweist, wie unkom­pli­ziert der Golf­schwung sein kann.”

Was den Golf­schwung kom­pli­ziert macht, sind die oft wider­sprüch­li­chen Anwei­sun­gen, die man in der Pres­se und durch Mund­pro­pa­gan­da fin­det. Eini­ge Pro­fis leh­ren, dass der Kopf wäh­rend des Schwungs ruhig blei­ben soll. Ande­re pre­di­gen, dass es in Ord­nung ist, wäh­rend des Rück­schwungs und kurz vor dem Auf­prall eine leich­te Rück­wärts- oder Seit­wärts­be­we­gung zu machen. Ande­re sagen, du sollst dei­nen Blick auf den Ball rich­ten. Aber KEINER wird vor­schla­gen, dass der Kopf nach oben kommt oder sich vor dem Ball bewegt, bis er im Treff­mo­ment ist. Wie oben geschrie­ben, sind sich die meis­ten, wenn nicht sogar alle Pro­fis einig, dass der Kopf im Treff­mo­ment zurück und hin­ter dem Ball blei­ben MUSS.



Source by Bob Doyle

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