MyGolfSpy Erlebnisse: Eine Rückkehr nach St. Andrews



St Andrews


Wie MyGolfS­py Expe­ri­en­ces letz­te Woche mit dir geteilt hat, die bes­te Golfrei­se für die Bucket-List ist immer die nächste.

Und wäh­rend du es dir dort gemüt­lich machst, wo du die Open Cham­pions­hip ver­folgst, möch­ten wir dir von unse­rer letz­ten Rei­se nach St Andrews im ver­gan­ge­nen Mai berich­ten. Und wenn es eine Sache gibt, die man über St Andrews sagen kann, dann ist es dies:

Der “Auld Gray Toon” ent­täuscht einen nie.

St. Andrews hat etwas, das dich ein­lädt, dir einen beque­men Stuhl anbie­tet und dir sagt, dass du hier­her gehörst, wenn du ein Gol­fer bist. Das Zuhau­se des Spiels ist dein Zuhause.

Machen wir also da wei­ter, wo wir letz­te Woche in East Lothi­an auf­ge­hört haben, und fah­ren wir mit dem Bus zwei Stun­den nach Nor­den, um die berühm­tes­te Stadt des Golf­sports zu erkunden.

MyGolfSpy Erlebnisse: Drei Tage im Mai

Fan­gen wir mit dem Offen­sicht­li­chen an: Mehr als drei Tage in St. Andrews sind nicht annä­hernd genug. Trotz­dem haben wir so viel wie mög­lich in die­se drei Tage gepackt.

Lei­der begann unse­re Rei­se von East Lothi­an die Küs­te hin­auf mit einem drei­fa­chen Fehl­start. Zuerst erfuh­ren wir, dass der Old Cour­se an zwei unse­rer drei Tage geschlos­sen sein wür­de: ein Tag für die Open-Vor­be­rei­tung, der ande­re für ein Tur­nier des New Club. Das bedeu­te­te, dass unse­re ein­zi­ge Chan­ce der Frei­tag sein würde.

So ein Mist.

Als Nächs­tes sind wir bei der Wahl zum Alten Kurs am Frei­tag leer ausgegangen.

Dop­pel­ter Mist.

St. Andrews

Und zu guter Letzt erfuh­ren wir, dass ein Abste­cher zum neu­en und viel geprie­se­nen Dum­bar­nie abge­sagt wer­den muss­te. Der Platz hat sei­ne Grüns ver­lo­ren und muss für zwei Mona­te geschlos­sen werden.

Manch­mal ste­hen die Ster­ne gut. Manch­mal aber auch nicht.

St. Andrews zum ersten Mal sehen

Es war mein drit­ter Besuch in St. Andrews, aber sechs aus unse­rer Grup­pe waren zum ers­ten Mal da. Nach einem spä­ten Abend­essen im Ziggy’s (wenn du gro­ße Por­tio­nen und Rock ’n’ Roll magst, soll­test du es auf dei­ne Lis­te set­zen), schlen­der­ten wir die North Street hin­un­ter, bogen rechts in den Golf Place ein und sahen uns den hei­ligs­ten Boden des Golf­sports an.

Es ist wahr­schein­lich abge­dro­schen, es magisch zu nen­nen, also wer­de ich es nicht tun. Aber wenn du eine Gol­fer-See­le hast, ist der Spa­zier­gang über den ers­ten und 18.th Fair­ways in der Dun­kel­heit wird etwas nörd­lich dei­nes Solar­ple­xus bewe­gen. Du kannst es nicht sehen, aber du kannst defi­ni­tiv die Flach­heit des ers­ten Fair­way­en­des und die sanf­ten Kon­tu­ren der 18 spü­ren.th begin­nen. Als unse­re Erst­be­su­cher die Swil­can Bridgewar das Lächeln brei­ter als bei einem Fünf­jäh­ri­gen am Weihnachtsmorgen.

St. Andrews

Pro­fi-Tipp Nr. 1: Wenn du dich der 17th Grün in der Dun­kel­heit, ach­te bit­te auf den Road Hole Bun­ker. Er schleicht sich an dich her­an und es ist ein lan­ger Weg bis zum Boden.

Wenn man Städ­te nach ihrer Begeh­bar­keit auf einer Ska­la von eins bis 10 bewer­ten wür­de, bekä­me St. Andrews eine 15, viel­leicht sogar eine 16. Unser Hotel lag eine Mei­le von den Golf­plät­zen ent­fernt, aber der ange­neh­me Spa­zier­gang in die Innen­stadt führ­te durch Vier­tel mit Ein­fa­mi­li­en­häu­sern und Woh­nun­gen. Das West Port Gate in der South Street stammt aus dem Jahr 1587 und führt dich in das Herz von St. Andrews. An Sehens­wür­dig­kei­ten fin­dest du die Black­fri­ars Cha­pel, die Über­res­te eines mit­tel­al­ter­li­chen Klos­ters. Und für durs­ti­ge Gol­fer gibt es Brew­dog St Andrews und die St Andrews Brewing Com­pa­ny, die bei­de einen oder zwei Schluck aus der Pul­le wert sind.

Der Castle Course

Der St. Andrews-Kom­plex besteht aus sechs Plät­zen direkt im Zen­trum (Old, New, Jubi­lee, Eden, Bal­go­ve und Strath­tyrum). Der von David McClay-Kidd ent­wor­fe­ne Cast­le Cour­se liegt am Ran­de der Stadt. Cast­le wur­de 2008 eröff­net und der nächs­te Ver­gleich, der mir ein­fällt, ist Whist­ling Straits. Er bie­tet dra­ma­ti­sche Höhen­un­ter­schie­de und unglaub­li­che Aus­bli­cke auf den Firth of Forth und die Stadt.

St Andrews Castle Platz

Wind ist immer ein Teil des Links­golfs, aber an die­sem Tag war er beson­ders stark. Einer­seits half der Wind (und die Höhe) einem unse­rer 60-jäh­ri­gen Gol­fer, das Grün am 381 Meter lan­gen neun­ten Loch zu tref­fen. Ande­rer­seits ver­hin­der­te der Wind, dass ein gut geschla­ge­ner 3‑Hybrid auf der 150-Meter-Annä­he­rung am 555-Meter-Par-5-Loch 15th.

Cast­le hat auch sei­ne Kri­ti­ker. Nach jedem ver­nünf­ti­gen Maß­stab kann man die Grüns als anspruchs­voll bis lächer­lich bezeich­nen. Aber nie­mand kann sagen, dass er lang­wei­lig ist. Die letz­ten Löcher, vor allem die 17, wer­den dei­ne Aus­dau­er defi­ni­tiv auf die Pro­be stel­len. Das 17.th ist ein 174 Meter lan­ges Par‑3 über eine Schlucht zu einem schein­bar brei­ten, aber fla­chen Grün. In Wirk­lich­keit ist es tie­fer als es scheint, aber ver­such mal, dir das an der Abschlag­box einzureden.

St Andrews Castle Course

Laut unse­rem Cad­die ist es am bes­ten, auf das Trap links vom Grün zu zie­len und den Ball auf das Grün rol­len zu las­sen. Oder du könn­test, wie ich es getan habe, den Ball nach rechts bis etwa einen Meter vor eine Klip­pe schie­ben, die in den Firth of Forth abfällt. Von dort aus ist es ein ein­fa­cher 40-Fuß-Chip durch die Ecken und Rit­zen bis auf etwa sechs Zen­ti­me­ter. Ein­fa­ches Pick-it-up Par. Ja, genau.

Pro­fi-Tipp Nr. 2: Wenn es win­dig ist, soll­test du dei­ne Erwar­tun­gen an den Punk­te­stand anpas­sen. Wenn du nicht gera­de im nied­ri­gen ein­stel­li­gen Bereich spielst, rech­ne mit hohen Ergeb­nis­sen und genie­ße die Umge­bung. Sie ist wirk­lich exquisit.

Wie viel Golf ist zu viel Golf?

Auf der einen Sei­te könn­te man sagen, dass es so etwas nicht gibt wie zu viel Golf. Aber so viel Golf wie mög­lich in einen sie­ben­tä­gi­gen Besuch zu packen, hat auch sei­ne Schat­ten­sei­ten. Ers­tens gibt es ein wun­der­schö­nes und bezau­bern­des Land zu sehen. Zwei­tens gibt es kaum Mög­lich­kei­ten, dein Spiel zu ver­bes­sern, wenn es erst ein­mal nach unten geht. An unse­rem win­di­gen Tag auf der Burg wur­de mein Spiel zu einem, wie die Ein­hei­mi­schen sagen wür­den, schei­ße.

Nor­ma­ler­wei­se kannst du sie auf dem Übungs­platz aus dem Dreck zie­hen. Aber der Haupt­übungs­platz, der an den Old Cour­se angrenzt, war jetzt mit Tri­bü­nen für The Open gefüllt. Also rutsch­te mein Spiel ein­fach weg.

Der Appe­tit jedoch nicht.

St. Andrews

Die neu­es­te Attrak­ti­on in St. Andrews ist 18, ein schi­ckes, modi­sches Restau­rant in der obers­ten Eta­ge des Rusacks Hotels. Einen bes­se­ren Blick auf den ers­ten und den 18. Stock kann man sich nicht wün­schen.th Fair­ways und das Essen war her­vor­ra­gend. Und ich habe das viel­leicht bes­te alko­hol­freie Bier getrun­ken, das ich je getrun­ken habe, das her­vor­ra­gen­de Brew­dog Punk AF.

Pro-Tipp Nr. 3: Das Essen und die Aus­sicht machen das 18 zu einem Muss. Aber reser­vie­re im Vor­aus, denn die Nach­fra­ge ist groß. Sechs Stock­wer­ke tie­fer gibt es eine wür­di­ge und zwang­lo­se­re Alter­na­ti­ve, wie du sehen wirst.ee.

Der Ser­vice im 18 ist ent­spannt und hat­te es nicht eilig, den Tisch abzu­räu­men. Wir waren schließ­lich gegen 23:30 Uhr fer­tig. Als wir gin­gen, bemerk­ten wir, dass nie­mand am Old Cour­se Starter’s Shack war­te­te. Da wir nur am Frei­tag die Gele­gen­heit hat­ten, den Old Cour­se zu besu­chen, beschlos­sen zwei von uns, sich an die Spit­ze der Schlan­ge zu stel­len. Drei ande­re gin­gen gegen 1 Uhr nachts zurück. Als Grup­pe waren sie die ers­ten fünf in der Schlan­ge, die offe­ne Abschlag­zei­ten beanspruchten.

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Ein harter Tag in der Nacht

Sicher, eine garan­tier­te Abschlag­zeit auf dem Old Cour­se zu bekom­men, ist der ein­fachs­te Weg. Aber die gan­ze Nacht zu kam­pie­ren ist ein Ehren­zei­chen. Wenn du allei­ne bist, könn­te dei­ne größ­te Sor­ge die Kon­trol­le dei­ner Bla­se sein. Und du wirst alle mög­li­chen Leu­te tref­fen. Auf die­ser Rei­se tra­fen wir eine Grup­pe rüpel­haf­ter Nor­we­ger in Schlaf­sä­cken und einen Vater und sei­nen Sohn aus New Jer­sey, die ihre Rei­se nie ver­ges­sen werden.

Aber egal, wo du in der Schlan­ge stehst, die Fra­ge ist immer, ob es sich lohnt. Einen der frei­en Abschlag­plät­ze zu ergat­tern, ist ein wahr gewor­de­ner Traum. Ich war der 15. in der Schlan­ge, aber an die­sem Tag gab es nur sie­ben freie Plät­ze. Ich kam mir vor wie John Can­dy bei Wal­ly World, der mir sag­te: “Tut mir leid, Jun­ge, der Park ist geschlossen.”

St. Andrews

Da ich schon zwei­mal auf dem Old Cour­se gespielt hat­te, war die Ent­täu­schung ver­kraft­bar. Die Ent­täu­schung war jedoch groß, als ich eini­ge mei­ner engs­ten Freun­de im Schat­ten des Roy­al and Anci­ent Club­hau­ses abschla­gen sah. Erin­nerst du dich an das Lächeln, als sie zum ers­ten Mal auf der Swil­can Bridge stan­den? Mul­ti­pli­zie­re das mit etwa einer Mil­li­ar­de und du ver­stehst die Idee.

Pro-Tipp Nr. 4: Garan­tier­te Abschlag­zei­ten auf dem Old Cour­se sind die bes­te Wahl, aber das Über­nach­tungs­camp ist ein Erleb­nis, von dem du noch lan­ge spre­chen wirst. Zieh dich warm an.

Als Zuschau­er konn­te ich eine wei­te­re der die Schlä­ge der Rei­se. Todd, noto­risch schlecht im Sand, ver­schlug einen Putt.einen Putt!-in den Bun­ker des Road Hole auf der 17. Nach ein paar “nice putt” Jabs von sei­nen Kum­pels, spritz­te er eine atem­be­rau­bend schö­ne Auf­nah­me auf etwa 15 Fuß. Die­se Erin­ne­rung wird ihn für den Rest sei­nes Lebens begleiten.

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Der Neue und der Jubilar

Der Old Cour­se ist in sei­ner nor­ma­len Nicht-Open-Kon­fi­gu­ra­ti­on schwie­rig, aber spiel­bar. Jedes Loch, außer dem neun­ten und 10.th, hat auf der lin­ken Sei­te allen Platz der Welt. Auf der rech­ten Sei­te nicht so sehr. Dort lau­ern die Pro­ble­me, meist in Form von Gins­ter. Oder ein Hotel.

Die all­ge­mei­ne Weis­heit besagt jedoch, dass sowohl der New als auch der Jubi­lee eine här­te­re Prü­fung für den All­tags­gol­fer dar­stel­len. Und nach meh­re­ren Run­den auf bei­den Plät­zen wür­de ich dem zustim­men. Der Neue Platz ist nur dem Namen nach neu. Er wur­de 1895 von Old Tom Mor­ris ange­legt und war zu die­ser Zeit St. Andrews’ neue Kurs. Die vor­de­ren neun Bah­nen ver­lau­fen Sei­te an Sei­te mit den vor­de­ren neun Bah­nen des alten Plat­zes, und wo der alte Platz nach links abbiegt, biegt der neue nach rechts ab. Der New Cour­se for­dert dich mit lan­gen Par-3-Löchern her­aus (zwei davon sind mehr als 220 Meter lang), aber auch mit Old Toms typi­schen lan­gen Par-4-Löchern. Wenn der Wind gegen dich ist, ver­giss es.

St. Andrews

Der 1897 erbau­te Jubi­lee wur­de zu Ehren des dia­man­te­nen Thron­ju­bi­lä­ums von Köni­gin Vic­to­ria benannt. Von den St. Andrews Golf­plät­zen in der Stadt, ist er defi­ni­tiv der schwie­rigs­te. Jubi­lee liegt auf einem schma­len Land­strei­fen zwi­schen dem New Cour­se und dem Meer und war ursprüng­lich für Frau­en und Anfän­ger gedacht. Im Jahr 1988 hat der Archi­tekt Donald Steel Jubi­lee jedoch ein paar Zäh­ne und eine Ein­stel­lung gege­ben und ihn zu einem Aus­dau­er­test umgestaltet.

Von allen Plät­zen in der Innen­stadt von St. Andrews liegt Jubi­lee am nächs­ten am Meer und scheint mehr Wind zu haben als der Old oder New Cour­se. Kom­bi­niert man das mit schma­len Fair­ways und klei­nen Grüns, wird Jubi­lee schnell streng und unversöhnlich.

Pro-Tipp Nr. 5: Betrach­te New und Jubi­lee nicht als Trost­prei­se. Wenn es den Old Cour­se nicht gäbe, wären bei­de wür­di­ge Zie­le. Und Abschlags­zei­ten sind leicht zu bekommen.

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Ein Spaziergang durch die Stadt

Wie bereits erwähnt, kann man die Stadt St. Andrews sehr gut zu Fuß erkun­den. Das ist auch gut so, denn es gibt viel zu sehen. Die Mar­ket Street ist ein kopfstein­ge­pflas­ter­ter Spa­zier­gang durch die Geschich­te. Neben den übli­chen Sou­ve­nir­lä­den und Restau­rants fin­dest du hier auch Klein­ode wie die Keys Bar, in der das Roy­al and Anci­ent sei­ne Früh­jahrs- und Herbst­bäl­le abhielt, bis das neue Club­haus gebaut wurde.

St. Andrews

Wenn du wei­ter die Mar­ket Street hin­un­ter­fährst und rechts in die Church Street ein­biegst, fin­dest du die Kon­di­to­rei Fisher and Donald­son. Hier gibt es jede Men­ge geba­cke­ne Lecke­rei­en, die frisch aus loka­len Zuta­ten her­ge­stellt wer­den. Der Fudge Donut – ein mit Vanil­le­pud­ding gefüll­ter, scho­ko­la­den­über­zo­ge­ner Lecker­bis­sen – wird dein Leben wirk­lich verändern.

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Wir sind zu den Rui­nen der St. Andrews Cathe­dral gelau­fen, in der Hoff­nung, vor den Grä­bern des alten und des jun­gen Tom Mor­ris nie­der­zu­knien. Aber lei­der war das Gelän­de wegen Reno­vie­rungs­ar­bei­ten im Vor­feld der Open geschlossen.

Je wei­ter du durch die Stadt schlen­derst, des­to mehr merk­wür­di­ge Stra­ßen­na­men wirst du fin­den. Zumin­dest in den Augen der Ame­ri­ka­ner sind sie merkwürdig.

St. Andrews

Und du wirst auch fest­stel­len, dass es in St Andrews eine Welt­klas­se-Uni­ver­si­tät gibt (deren Stu­den­ten Spiel­pri­vi­le­gi­en bekom­men, die Rat­ten). Anschei­nend haben die Stu­den­ten eine Art selt­sa­mes Ritu­al nach den Prü­fun­gen am Strand, das die Ein­hei­mi­schen nicht gut­hei­ßen. Ich weiß nicht genau, was die­ses Schild bedeu­tet, und ich habe mich nicht getraut, danach zu fragen.

St. Andrews

Ausklang

Als Grup­pe hat­ten wir die Nase voll vom guten Essen. Am Frei­tag­abend stol­per­ten wir in die One Under Bar im Kel­ler des Rusacks. Dort gab es die bes­ten Fish ’n’ Chips der gan­zen Rei­se und dein treu­er Vege­ta­ri­er hat das viel­leicht bes­te gegrill­te Käse­sand­wich der Welt gegessen.

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An unse­rem letz­ten Abend genos­sen wir das bes­te Essen der Rei­se in einem abge­le­ge­nen Juwel namens Litt­le Ita­ly. Es liegt ver­steckt in der Loges Lane (gehe die South Street hin­un­ter und bie­ge an der Sta­tue von Hamish McHa­mish links ab. Im Ernst.), ist es ein lau­tes, alt­mo­di­sches ita­lie­ni­sches Restau­rant, das auch in Bos­tons North End oder in der Arthur Ave­nue in der Bronx zu Hau­se wäre. Oder in Nea­pel, wenn wir schon dabei sind.

Es ist laut, kit­schig und macht ein­fach Spaß. Wir haben an die­sem Abend wie römi­sche Erobe­rer geges­sen, mit wun­der­ba­rem Knob­lauch­brot, fri­schen und ele­gant zube­rei­te­ten Muscheln, selbst­ge­mach­ter Piz­za und einem Ravio­li-Gericht, das ich nur mit dem mei­ner Groß­mutter ver­glei­chen kann. Ver­zeih mir, Nona.

Pro­fi-Tipp Nr. 6: Schot­ti­sche Restau­rants haben es nie eilig, die Tische abzu­räu­men, also stell sicher, dass du mit einer ent­spann­ten Bedie­nung ein­ver­stan­den bist. So hast du genug Zeit, um über Golf zu reden.

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Eine letzte Nacht im The Old Course Hotel

Wenn du die Open ver­folgst, fragst du dich viel­leicht, was das Inne­re des The Old Cour­se Hotel and Spa ist wie. Ich kann dir sagen, es ist cool.

Das Old Cour­se Hotel gehört zu Koh­ler (die­sel­ben Leu­te, denen auch Whist­ling Straits gehört) und steht jedem Fünf-Ster­ne-Luxus-Resort in nichts nach, das du dir vor­stel­len kannst. Der Unter­schied ist natür­lich, wo es liegt. Wenn du mit Aus­sicht spei­sen willst, gibt es das Swil­can Loft, das vom Boden bis zur Decke ver­glast ist und einen atem­be­rau­ben­den Blick auf das Road Hole bietet.

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Eben­falls im vier­ten Stock befin­det sich das Road Hole Restau­rant and Bar. Hier ist das Essen etwas for­mel­ler, aber die Aus­sicht ist genau­so unglaublich.

Mein Zim­mer befand sich am rech­ten Ende des Hotels mit einem tol­len Blick auf den 16.th grün und die 17th Abschlag und Fair­way sowie das Club­haus des New Cour­se und in der Fer­ne der Firth of Forth und die Nordsee.

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An Sonn­ta­gen ver­wan­delt sich der Old Cour­se in einen öffent­li­chen Park für die Stadt­be­woh­ner (der New und der Jubi­lee Cour­se sind wei­ter­hin für den Golf­sport geöff­net). Es war eine Freu­de zu sehen, wie die Leu­te mit ihren Hun­den auf den Fair­ways spa­zie­ren gin­gen und die Hun­de den Spa­zier­gang genau­so sehr, wenn nicht sogar mehr, genos­sen als jeder Gol­fer. Der Höhe­punkt war, als die­ser bra­ve Jun­ge das Break an der 16 per­fekt las und den Ten­nis­ball zu sei­nem Men­schen zurück­brach­te. Der Short-Hop-Scoop war ein zusätz­li­cher Bonus.

Die Zim­mer sind nicht ganz bil­lig und kos­ten in der Sai­son mehr als 600 Dol­lar pro Nacht (außer­halb der Sai­son 370 Dol­lar), aber von hier aus hast du den bes­ten Blick auf den Old Cour­se, ohne selbst auf ihm zu stehen.

MyGolfSpy-Erfahrungen: Schlussgedanken

Wir hof­fen, dass die­ser zwei­tei­li­ge Rei­se­be­richt dich ein wenig zum Schmun­zeln gebracht und dir viel­leicht ein paar Ideen für dei­ne eige­ne Bucket-List-Rei­se gege­ben hat. Für unse­re Grup­pe kos­te­ten Unter­kunft, Trans­port und Golf 3.000 US-Dol­lar pro Per­son bei Dop­pel­be­le­gung. Es gibt auch güns­ti­ge­re Ange­bo­te, vor allem, wenn du die Pla­nung selbst über­nimmst, und du kannst auch mehr aus­ge­ben, wenn du es rich­tig kra­chen las­sen willst. Wir haben uns für Fol­gen­des ent­schie­den Hal­cyon Golf Tra­vel für unse­re Arran­ge­ments, weil Jack uns bei unse­rer letz­ten Rei­se gut bera­ten hat. Und trotz der auf­ge­stau­ten Rei­se­nach­fra­ge konn­te er noch ein paar Kanin­chen aus dem Hut zaubern.

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Letz­te Woche haben wir auf die Sur­fer-Doku­men­ta­ti­on von 1966 hin­ge­wie­sen Der end­lo­se Som­mer und die Jagd nach der per­fek­ten Wel­le. Das ist eine tref­fen­de Ana­lo­gie für jede Golfrei­se, die auf der Bucket List steht. Lass dei­ne Erwar­tun­gen und Ansprü­che zu Hau­se und genie­ße die Rei­se, denn die Per­fek­ti­on taucht auf, wenn und wo du sie am wenigs­ten erwar­test. Sicher­lich ist der Old Cour­se das Non­plus­ul­tra, aber es gibt auch ver­steck­te und ande­re Per­len, jede mit ihrer eige­nen Geschich­te und ihrem eige­nen Charme. Die Kil­spin­dies und Dun­bars die­ser Welt wer­den dich nicht fin­den. Es liegt an dir, sie zu finden.

Und wenn es um die Suche nach der per­fek­ten Wel­le geht, haben wir unse­re in Dun­bar gefun­den. Das heißt aber nicht, dass es da drau­ßen nicht noch eine gibt.

Und das macht die Suche wirk­lich endlos.

St. Andrews

Wenn du dich für die Geschich­te von St. Andrews inter­es­sierst (und wenn du dich für Geschich­te inter­es­sierst, soll­test du das tun), emp­feh­len wir dir einen Blick auf die Web­site der Socie­ty of Golf His­to­ri­ans. zwei­tei­li­gen Pod­cast: “A Golf Historian’s Gui­de to St Andrews”.

Wir hof­fen, dass dir die­se Aus­ga­be von MyGolfS­py Expe­ri­en­ces gefal­len hat. Wo sol­len wir als Nächs­tes hin­ge­hen? Tei­le uns dei­ne Ideen in den Kom­men­ta­ren mit und wir wer­den sehen, ob wir sie umset­zen können.

*Wir ver­die­nen mög­li­cher­wei­se eine Pro­vi­si­on, wenn du über Links auf unse­rer Sei­te einkaufst.



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