MyGolfSpy Erlebnisse: Schottlands Golfküste



MyGolfSpy Experiences Renaissance


MyGolfS­py Expe­ri­en­ces wid­met sich einer der grund­le­gen­den Wahr­hei­ten des Kos­mos: Die bes­te Bucket-List-Golfrei­se ist die nächste.

Und dies, mei­ne Freun­de, ist die Geschich­te die­ser “nächs­ten” Reise.

Du erin­nerst dich viel­leicht an unse­ren Rei­se­be­richt für 2019 auf die Rei­se dei­nes Lebens in die Hei­mat des Golf­sports, St. Andrews. Nun, da die 150. Open Cham­pions­hip vor der Tür steht, wür­den wir dich ger­ne dort­hin zurück­brin­gen. Aber die­ses Mal machen wir, wie die Schot­ten sagen wür­den, einen klei­nen Abste­cher zwei Stun­den süd­lich nach East Lothian.

Auch bekannt als Schott­lands Golf­küs­teEast Lothi­an ist die Hei­mat eini­ger der ältes­ten und bekann­tes­ten Golf­plät­ze der Welt. Außer­dem gibt es hier eini­ge der schöns­ten ver­steck­ten Juwe­len der Welt. Man muss nur wis­sen, wo man suchen muss.

Wir kön­nen dir dabei helfen.

Also, mit einem Hin­weis auf den Tam o’ Shan­ter für die dies­wö­chi­ge Gene­sis Scot­tish Openbegin­nen wir in East Lothi­an und stel­len dir die Orte vor, an denen du über­nach­ten, spie­len und spei­sen kannst. Nächs­te Woche machen wir uns auf den Weg in den Nor­den, um dir St Andrews, den Old Cour­se und die Stadt, die Hei­mat des Golf­sports, näher zu bringen.

MyGolfSpy-Erfahrungen: Drei Jahre in Planung

Wie dir jeder gute Golfrei­se­pla­ner bestä­ti­gen kann, hat der Nach­hol­be­darf nach der Pan­de­mie die Abschlag­zei­ten auf der Bucket List in die Höhe getrie­ben. Unse­re Rei­se mit acht Per­so­nen war ursprüng­lich für das Früh­jahr 2020 geplant. COVID hat die­sen Plan über den Hau­fen gewor­fen. Fünf Ver­schie­bun­gen und vie­le Zoom-Mee­tings spä­ter haben wir uns schließ­lich auf die ers­te Mai­wo­che geeinigt.

Jack Sal­lis von Hal­cyon Golf Tra­vel in Not­ting­ham, Eng­land, stell­te uns meh­re­re Optio­nen vor. Sein bes­ter Vor­schlag war, die schot­ti­sche Golf­küs­te zu besu­chen. Ich bin mir nicht sicher, ob du irgend­wo sonst auf der Welt eine grö­ße­re Kon­zen­tra­ti­on von Meis­ter­schafts­golf­plät­zen auf so engem Raum fin­den kannst. An der Golf Coast gibt es 21 Welt­klas­se-Golf­plät­ze, die sich über 30 Mei­len ent­lang der Küs­te erstre­cken. Du hast sicher schon von vie­len davon gehört, dar­un­ter das legen­dä­re Muir­field, die West Links in North Ber­wick, die drei Plät­ze in Gul­la­ne und Renais­sance, wo die­se Woche die Gene­sis Scot­tish Open stattfinden.

Da wir nur vier Tage Zeit hat­ten, konn­ten wir nicht alle Plät­ze besich­ti­gen, aber ein paar haben wir geschafft. Und wir haben ein ver­steck­tes Juwel ent­deckt, über das die Grup­pe zwei Mona­te spä­ter immer noch spricht.

MyGolfSpy Erlebnisse Renaissance

Ankunft in Edinburgh

Unser ursprüng­li­cher Plan war, von unse­ren ver­schie­de­nen Stand­or­ten aus mit dem Nacht­flug zu flie­gen und am Sonn­tag, den 1. Juni, in Edin­burgh anzu­kom­men. Am Nach­mit­tag wür­den wir Golf spie­len. Die Grup­pe ent­schied schließ­lich, dass wir am Sams­tag ankom­men, die Stadt erkun­den, uns aus­schla­fen und dann Golf spie­len viel­leicht eine bes­se­re Idee sein. Es stell­te sich her­aus, dass es das war.

Pro­fi-Tipp Nr. 1: Flie­ge einen Tag frü­her an, wenn du kannst. So hast du Zeit, die Sehens­wür­dig­kei­ten von Edin­burgh zu besich­ti­gen und Sou­ve­nirs zu kau­fen, was ein Genuss ist. Außer­dem kannst du so vor dei­ner ers­ten Run­de Golf aus­schla­fen. So beginnt dei­ne Rei­se mit dem rich­ti­gen Fuß.

Edin­burgh ist die Haupt­stadt von Schott­land und sei­ne Geschich­te lässt sich bis in die Bron­ze­zeit zurück­ver­fol­gen. Um 1400 wur­de sie zur Haupt­stadt Schott­lands. Das Herz der Stadt heißt Old Town und hat die Roy­al Mile. Die Roy­al Mile ist eine kopfstein­ge­pflas­ter­te Stra­ße, die vom Edin­burgh Cast­le bis zum Holy­rood Palace, der offi­zi­el­len Resi­denz der schot­ti­schen Köni­gin, durch die Alt­stadt führt. Unser Hotel war nur weni­ge Geh­mi­nu­ten von der Burg, meh­re­ren Muse­en und vie­len, vie­len Pubs entfernt.

An aus­ge­zeich­ne­ten Restau­rants ent­lang der Roy­al Mile man­gelt es nicht. Wir ent­schie­den uns für ein Abend­essen im Ox184, einem ent­spann­ten, urba­nen Restau­rant, das per­fekt für fleisch­lie­ben­de rei­sen­de Gol­fer geeig­net ist. Auf der Spei­se­kar­te ste­hen Rib Tips, Sir­loin, Ribeye und Schwei­ne­len­de und für die Vege­ta­ri­er in der Grup­pe viel­leicht der bes­te pflanz­li­che Bur­ger, den du je geges­sen hast.

Wenigs­tens haben sie gesagt es sei pflanzlich.

Unser ers­tes gemein­sa­mes Essen war auch der Start­schuss für eine lan­ge Jagd nach den bes­ten schot­ti­schen Sti­cky Tof­fee Pud­ding. Ox184’s war gut, aber wir wür­den etwas Bes­se­res finden.

Triff Malcolm Duck

Unser ers­tes Zuhau­se in Schott­land, das Ducks Inn in der Stadt Aber­la­dy, geht auf das Jahr 1683 zurück. Das Ducks hat sei­nen Namen vom der­zei­ti­gen Besit­zer und Gast­wirt Mal­colm Duck. Mal­colm ist ein ehe­ma­li­ger Mari­ne­sol­dat, der sich auf die Füh­rung klei­ner Trup­pen in Nord­ir­land und auf den Falk­land­in­seln spe­zia­li­siert hat. Mit ande­ren Wor­ten: die per­fek­te Aus­bil­dung für die Füh­rung eines Gasthauses.

MyGolfSpy Erlebnisse Malcolm Duck

Mal­colm ver­brach­te einen Groß­teil der 90er Jah­re als Gas­tro­nom der geho­be­nen Klas­se in Edin­burgh, bevor er das glei­che gas­tro­no­mi­sche Gespür mit nach Aber­la­dy brach­te. Die­se Erfah­rung und ein ziem­lich schar­fes Golf­spiel haben es Mal­colm ermög­licht, die Ducks in die Ort für rei­sen­de Gol­fer in East Lothi­an. Unse­re ers­te Mahl­zeit bestand aus Spa­ghet­ti mit Mee­res­früch­ten, Enten­bein-Con­fit, Lachs und dem schot­ti­schen Grund­nah­rungs­mit­tel Fish ’n Chips. Gol­fer rei­sen mit dem Magen und wir alle bewer­te­ten das Essen als eines der bes­ten der Reise.

Und die Suche nach dem Sti­cky Tof­fee Pud­ding, die wir erwähn­ten? Malcolm’s war der bes­te, den wir gefun­den haben.

Der Sonn­tag­abend wur­de zu einer wil­den Par­ty im Ducks. Es war ein “Bank Holiday”-Wochenende und die Bar war voll mit Par­ty­gän­gern. Der Höhe­punkt waren Mal­colms legen­dä­re Bar­spie­le. Bei dem berühm­tes­ten musst du dich auf einen Bar­ho­cker stel­len und einen Ball von einem ande­ren auf den Boden und auf eine Wip­pe wer­fen. Das Ziel ist es, den Ball auf dem ande­ren Ende der Wip­pe zu hal­ten. Das ist schwie­ri­ger, als es aussieht.

Und es gibt nichts Schö­ne­res, als schot­ti­schen Sieb­zig­jäh­ri­gen und mei­nem Cou­sin Paul dabei zuzu­se­hen, wie sie ver­su­chen, den Akzent des jeweils ande­ren zu ent­schlüs­seln. Ich glau­be, Pauls “chowdah”-dicker Bos­ton-Akzent hat gewon­nen, aber wer kann das nach all dem Scotch schon sagen?

MyGolfSpy erlebt das Ducks Inn

Kilspindie und Craigielaw 

Kil­spin­die ist weni­ger als eine Mei­le von den Ducks ent­fernt und ist ein per­fek­ter Ein­stieg für Neu­lin­ge in Schott­lands Golf­küs­te. Wenn du auf Kil­spin­die zurück­blickst, wirst du dich dar­an erin­nern, dass du Spaß hattest.

Kil­spin­die ist ein Par-69-Kurs an der Küs­te aus dem Jahr 1867. Von der Spit­ze aus ist er nur 5.400 Meter lang, aber du soll­test nicht den­ken, dass Kil­spin­die eine Art “Executive”-Platz ist. Es ist ein ech­ter Links-Kurs. Meh­re­re Löcher lie­gen direkt am Meer, mit vie­len blin­den Schlä­gen und heim­tü­cki­schen Bun­kern, die den bes­ten Schlag des Tages ver­schlu­cken können.

In Kil­spin­die war Show­time für einen Schlag, den ich wochen­lang geübt hat­te und den die Schot­ten ein “wee 7‑iron” nen­nen. Der schot­ti­sche Wind macht es zu einer Her­aus­for­de­rung, mit einem Wedge den Pin zu tref­fen. Des­halb ist es am bes­ten, den Weg über einen Bump-and-Run-Schlag zu wäh­len, selbst aus 120 Yards Ent­fer­nung. In Kil­spin­die ist es mir gelun­gen, einen Ball bis auf etwa 1,5 Meter zu spie­len. Ich habe den Bir­die-Putt ver­passt, aber trotzdem …

MyGolfSpy Erlebnisse Kilspindie

Eine letz­te Anmer­kung zu Kil­spin­die: Das ers­te Loch ist ein beschei­de­nes, wenn auch ein­schüch­tern­des Par‑3. Unse­re Grup­pe spiel­te eine Clo­sest-to-the-Pin-Chal­len­ge um eine Fla­sche des 10 Jah­re alten Glen Moray Wal­ter Hagen Scotch. Der Haken war, dass wir einen Hick­ory-Schlä­ger benut­zen muss­ten. Kei­ner von uns hat das Grün getrof­fen, aber einer hat den Rand erreicht. Er beschreibt Wal­ter lächelnd als geschmei­dig und lecker.

Crai­gie­law wur­de im Jahr 2001 eröff­net. Er liegt direkt neben Kil­spin­die und ist der Inbe­griff eines “gut erhal­te­nen” Plat­zes, der etwas TLC gebrau­chen könn­te. Crai­gie­law ver­fügt über ein moder­nes Club­haus, eine Lodge und eine Dri­ving Range/einen Übungs­platz, was für Schott­land unge­wöhn­lich ist. Unse­re Grup­pe war geteil­ter Mei­nung über Crai­gie­law, aber wir waren uns alle einig, dass wir uns für Kil­spin­die ent­schei­den wür­den, wenn wir einen Platz wäh­len müssten.

Pro-Tipp Nr. 2: Kil­spin­die ist der per­fek­te Platz für die ers­te Run­de in Schottland.

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The West Links in North Berwick 

Wenn du Golf mit viel Geschich­te magst, wird dich North Ber­wicks West Links nicht ent­täu­schen. Auf die­sem Platz wur­de schon Golf gespielt, als Shake­speare noch an der Mac­beth Hand­lungs­strän­ge. Der West Links Cour­se selbst geht offi­zi­ell auf das Jahr 1832 zurück. Seit ich ihn 2018 zum ers­ten Mal gespielt habe, steht North Ber­wick ganz oben auf mei­ner Lis­te der schöns­ten Plät­ze, die ich je gespielt habe. Nach die­ser Rei­se hat­te er Gesellschaft.

North Ber­wick (aus­ge­spro­chen BER-ick von den Schot­ten) ist eben­so klas­sisch wie schrul­lig. Hier gibt es blin­de Schlä­ge, das ori­gi­na­le Redan Par‑3 und eini­ge aus­ge­fal­le­ne Grüns. Stein­mau­ern durch­zie­hen den Platz und kom­men am zwei­ten und 13. Juni ins Spiel.th Löcher (auch das haben wir auf die har­te Tour gelernt). Wie bei den meis­ten Links­kur­sen füh­ren die hin­te­ren neun Löcher ent­lang der Küs­ten­li­nie zurück in die Stadt und sind eine ech­te Her­aus­for­de­rung. Die 14th Loch heißt Per­fec­tion, weil du zwei per­fek­te Schlä­ge brauchst, um das Grün zu errei­chen. Du bekommst end­lich ein Break auf dem Dri­ve 18th aber die Rei­he der gepark­ten Autos auf der rech­ten Sei­te reicht aus, um dir eine Gän­se­haut zu ver­pas­sen, wenn du dei­nen Rück­schwung beginnst.

MyGolfSpy Erlebnisse North Berwick

Pro-Tipp Nr. 3: Mach dir kei­ne Sor­gen, dass dein Abschlag ein gepark­tes Auto auf der rech­ten Sei­te der 18 von North Ber­wick trifft.th Fair­way. Dein Green­fee deckt die Ver­si­che­rung ab, falls du ein Fahr­zeug beschädigst.

Die Mari­ne Hotelangren­zend an North Ber­wicks 17th Fair­way, bie­tet ein fei­nes Abend­essen mit her­vor­ra­gen­den Schwei­ne­ko­te­letts, Aus­tern und ver­schie­de­nen Arten von rotem Fleisch. Außer­dem gibt es Sti­cky Tof­fee Pud­ding. Es war gut, aber nicht ganz so gut wie bei den Ducks.

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Dunbar: Die “perfekte Welle”

Hast du jemals den Doku­men­tar­film von 1966 gese­hen? Der end­lo­se Som­mer? Es geht um zwei Sur­fer, die auf der Suche nach der “per­fek­ten Wel­le” den Glo­bus umrun­den. Schließ­lich fin­den sie sie ganz zufäl­lig vor Cape St. Fran­cis in Süd­afri­ka. Wenn jemand eine Ver­si­on für Gol­fer machen wür­de Der end­lo­se Som­mer, wür­den sie fin­den Golfs per­fek­te Wel­le in Dunbar. 

Bei der Ankunft über­wäl­tigt dich Dun­bar mit Beschei­den­heit. Es ist nicht so schil­lernd wie North Ber­wick oder so opu­lent wie Renais­sance. Aber Dun­bar ver­führt dich schließ­lich mit char­man­ter Ein­fach­heit. Im Umklei­de­raum fin­dest du schlich­te Haken und Holz­bän­ke und in der Lounge kei­ne Spur von Ele­ganz. Aber du wirst auch die freund­lichs­ten Mit­glie­der fin­den, die immer Zeit für ein Gespräch haben, und eini­ge der bes­ten Gerich­te auf dem Platz.

MyGolfSpy Erlebnisse Dunbar

Und wenn du nach Golf suchst, das Spaß macht und her­aus­for­dernd, nun ja, Dun­bar lie­fert wie Ama­zon Prime.

Dun­bar bie­tet dir von allem etwas: Es beginnt mit zwei herz­haf­ten Par-5-Löchern, bevor ein inter­es­san­tes Par‑3 berg­ab führt. Es ist jedoch das vier­te Loch, das dein Herz höher schla­gen lässt. Du pas­sierst eine wei­te­re Mau­er (im schot­ti­schen Golf gibt es vie­le davon) und ver­bringst den Rest dei­ner Run­de damit, mit dem Meer zu kämp­fen. Die ein­zi­ge Mög­lich­keit, der Nord­see näher zu kom­men, wäre, tat­säch­lich hineinzutauchen.

Der Platz selbst geht auf das Jahr 1856 zurück und hat schon Spie­ler wie Old Tom Mor­ris, Har­ry Var­don und Ted Ray auf sei­nen Fair­ways gese­hen. Dun­bar hat eine Län­ge von knapp 6.600 Metern mit drei teuf­lisch kur­zen Par-3s (und einem teuf­lisch lan­gen). Alle drei Par‑5 befin­den sich auf den vor­de­ren Neun, wäh­rend die hin­te­ren Neun dich mit vier Par‑4 zwi­schen 432 und 460 Yards fordern.

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Es macht ganz ein­fach Spaß, hier zu spielen.

Pro­fi-Tipp Nr. 4: Lass dir Dun­bar unter kei­nen Umstän­den entgehen.

Die Legende von Jack White

Lei­der haben wir die drei Kur­se in Gul­la­ne ver­passt, aber wir haben einem der legen­dä­ren Bür­ger der Stadt mit einem Besuch im Jack White’s Hick­ory 4 Ever Golf Shop. Jack White mach­te sich sowohl als Spie­ler als auch als Schlä­ger­bau­er einen Namen. Er ist der ein­zi­ge aus East Lothi­an stam­men­de Spie­ler, der die Open Cham­pions­hip gewon­nen hat (1904 in Roy­al St. George’s). Am bekann­tes­ten ist er für die Her­stel­lung von Jea­nie Deans, dem Dri­ver, mit dem Bob­by Jones 1926 die Open Cham­pions­hip und die U.S. Open sowie 1930 den Grand Slam gewon­nen hat.

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Hick­ory 4 Ever ist das Non­plus­ul­tra für alle Lieb­ha­ber von Vin­ta­ge-Golf­aus­rüs­tun­gen, denn hier fin­dest du die beein­dru­ckends­te Aus­wahl an spiel­ba­ren anti­ken Hick­ory- und Clas­sic-Schlä­gern, die es gibt. Boris Liet­zow lei­tet den Laden und ist selbst eine ech­te Legen­de aus East Lothi­an. Wenn du einen klas­si­schen Hick­ory-Schlä­ger im Laden in die Hand nimmst, erzählt dir Boris sei­ne aus­führ­li­che Geschich­te, wer ihn her­ge­stellt hat, wer ihn gespielt hat und war­um er ein­zig­ar­tig ist.

Wenn du willst, leiht dir Boris ein Set Hick­orys, das du auf einem der ört­li­chen Golf­plät­ze aus­pro­bie­ren kannst. Ansons­ten kos­tet ein kom­plet­tes Set zwi­schen 800 und 1.000 Dol­lar. Ich war froh, dass ich mein Porte­mon­naie im Van ver­ges­sen hat­te, aber ich konn­te trotz­dem einen Fünf-Pfund-Schein für ein noch ver­pack­tes Pen­fold Hearts einwerfen.

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Wenn du in Gul­la­ne essen gehen willst, das Bon­nie Bad­ger wird dich nicht ent­täu­schen. Die Grup­pe gab her­vor­ra­gen­de Kri­ti­ken für alles, von den Jakobs­mu­scheln im Speck­man­tel und dem See­teu­fel im Pan­cet­ta-Man­tel bis hin zum Wagyu-Rind und dem Steak Tartare.

Renaissance: Heimat der Scottish Open

Unse­re letz­te Run­de an der schot­ti­schen Golf­küs­te fand an einem Ort statt, den du viel­leicht gera­de im Fern­se­hen siehst, wäh­rend du die­sen Arti­kel liest. Dank der Gunst des Club­mit­glieds Mal­colm Duck konn­ten wir auf dem Renais­sance Golf­platz, dem Aus­tra­gungs­ort der dies­jäh­ri­gen Gene­sis Scot­tish Open, einen krö­nen­den Abschluss finden.

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Geöff­net seit 2008Renais­sance (die Schot­ten spre­chen es Ren-AY-ssance) grenzt auf der einen Sei­te an Muir­field und auf der ande­ren Sei­te an Archer­field Links. Nur vier der 18 Löcher des Clubs lie­gen am Meer, sodass man Renais­sance nicht wirk­lich als “Links”-Kurs bezeich­nen kann. Tat­säch­lich könn­ten die ers­ten acht Löcher des anspruchs­vol­len Tom Doak-Lay­outs auch in Mai­ne oder Nebras­ka lie­gen, geschwei­ge denn in Schott­land. Aber ab dem neun­ten Par‑3, das in Rich­tung Meer führt, wird der Platz atem­be­rau­bend, vor allem das 10. Par‑4 mit sei­nem pfeil­för­mi­gen Fair­way, das nach links zu den Klip­pen über dem Firth of Forth abfällt. An der Abschlag­box hast du nur einen Gedan­ken im Kopf: Mach. Not. Gehen. Links.

Der Platz wird für die Gene­sis Scot­tish Open umge­stal­tet. Die Bah­nen 7 bis 12, die am dich­tes­ten am Meer lie­genth Löcher wer­den als 10 bis 16 gespielt, damit das Fern­se­hen sie sehen kann. Wenn du also dei­ne Back Nine vol­ler dra­ma­ti­scher Aus­sich­ten magst, wirst du die­sen Golf­platz lieben.

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Was die Ein­rich­tun­gen angeht, hat Renais­sance alles, was du von einem erst­klas­si­gen Pri­vat­club erwar­test: einen erst­klas­si­gen Umklei­de­raum mit Whirl­pool und Sau­na, eine aus­ge­zeich­ne­te Bar und einen Spei­se­saal, eine außer­ge­wöhn­li­che Half­way-Sta­ti­on und einen tol­len Übungs­platz. Wenn es wind­still ist, kön­nen die Pro­fis die­se Woche rich­tig abräu­men. Aber an unse­rem Tag weh­te eine ordent­li­che schot­ti­sche Bri­se, die den Platz für eine Grup­pe von mit­tel­mä­ßi­gen Spie­lern sehr anspruchs­voll machte.

Golftrips und die Charaktere, die du triffst

Wenn du auf einen Golf­ur­laub zurück­blickst, sind es die Men­schen, die du triffst, die die Rei­se leben­dig wer­den las­sen. Da war das Mit­glied von Dun­bar, das mit sei­nem Hund spa­zie­ren ging, mir half, den Abschlag zu suchen, den ich in die Nord­see geschla­gen hat­te, und das alles über Golf in New Hamp­shire wis­sen woll­te. Und dann war da noch Micha­el, mein Cad­die in North Ber­wick, der sich weh­mü­tig an sei­ne Flit­ter­wo­chen in Peb­b­le Beach vor vie­len Jah­ren erinnerte.

Und dann ist da noch Lau­rence Gray, unser Cad­die in Dun­bar und Renaissance.

Lau­rence hat als jun­ger Mann ein paar Sai­sons auf der Euro­pean Tour gespielt und uns einen Schatz an lus­ti­gen Geschich­ten erzählt, von denen die meis­ten defi­ni­tiv NSFW sind. Lau­rence ist ein gro­ßer MyGolfS­py-Fan und hat sich zu einem kur­zen Gespräch vor der Kame­ra bereit erklärt.

Schottlands Golfküste: Abschließende Überlegungen

Wäh­rend St. Andrews den gan­zen Ruhm ern­tet, gibt es in East Lothi­an 21 Golf­plät­ze, die sich über 30 Mei­len Küs­ten­li­nie erstre­cken. Das ist die größ­te Kon­zen­tra­ti­on von Golf­plät­zen auf Meis­ter­schafts­ni­veau in der Welt.

Des­halb wird sie auch Schott­lands Golf­küs­te genannt.

Es gibt eine Men­ge groß­ar­ti­ger Golf­plät­ze, die dich auf Trab hal­ten. Und mit Unter­künf­ten und Restau­rants, die von schlicht bis ele­gant rei­chen, ist für jeden Geschmack und jedes Bud­get etwas dabei.

MyGolfSpy Erlebnisse Renaissance

Das High­light von Scotland’s Golf Coast war jedoch Dun­bar. Bei dei­ner Ankunft wirst du dich fra­gen, was es mit dem gan­zen Tru­bel auf sich hat, aber der Platz nimmt dich Schlag für Schlag gefan­gen. Nach ihrer Run­de brauch­ten zwei Mit­glie­der unse­rer Grup­pe einen neu­en Schlä­ger. Der Pro küm­mer­te sich sofort dar­um und lie­fer­te die Schlä­ger per­sön­lich bei den Jungs ab, als sie gera­de ihre ers­te Run­de Bier in der Lounge tran­ken. Er berech­ne­te ihnen nur die Kos­ten für den Griff.

Es ist die Art von Golf­platz, bei der du, sobald dein letz­ter Putt an der 18 fällt, dei­nen Rück­weg planst. So befrie­di­gend ist er.

1657452026 885 MyGolfSpy Erlebnisse Schottlands Golfkueste

Wir hof­fen, dass dir die­ser Rei­se­füh­rer für East Lothi­an gefal­len hat. Bit­te tei­le uns mit, wel­che Erfah­run­gen du an Schott­lands Golf­küs­te gemacht hast und wo wir dei­ner Mei­nung nach als Nächs­tes hin­fah­ren soll­ten. Und ver­giss nicht, dass wir die­se zwei­tei­li­ge MyGolfS­py-Erfah­rung nächs­te Woche mit einem Aus­flug zwei Stun­den nörd­lich zum Home of Golf, St Andrews, abschlie­ßen werden.

*Wir ver­die­nen mög­li­cher­wei­se eine Pro­vi­si­on, wenn du über Links auf unse­rer Sei­te einkaufst.



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