Pinemeadow Golf – Double Wall Driver Testbericht



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Ich habe im Febru­ar einen von Pine­me­a­dow Golf her­ge­stell­ten 360-cm³-Dri­ver mit dop­pel­ter Wan­dung gekauft und konn­te bereits meh­re­re Run­den Golf damit spie­len. Das Schlä­ger­de­sign ist ein­zig­ar­tig in der Golf­bran­che. Wäh­rend alle ande­ren ver­su­chen, das Gewicht an den Rand des Schlä­gers zu ver­la­gern und den Schwer­punkt zu sen­ken, hat Pine­me­a­dow Golf den Schlä­ger­kopf so ent­wor­fen, dass das Gewicht nach vor­ne ver­la­gert wird und der Schwer­punkt höher liegt. Der Name “Dop­pel­wand” kommt von einer zwei­ten Titan­flä­che hin­ter der Schlag­flä­che. Dadurch wird die Schlag­flä­che des Schlä­gers ver­stärkt und es ent­steht das, was als “Power Cham­ber” bezeich­net wird. Die­ses Design redu­ziert den “Tram­po­lin­ef­fekt”, den dünn­wan­di­ge Schlä­ger anprei­sen, erhöht aber den Rebound-Effekt moder­ner Golf­bäl­le und sorgt für eine Schlag­flä­che, die auch bei exzen­tri­schen Schlä­gen soli­de reagiert. Die­se Schlä­ger wer­den stan­dard­mä­ßig mit einem von Adi­la ent­wi­ckel­ten Gra­phit­schaft mit mitt­le­rem Kick-Punkt gelie­fert. Die­se Schlä­ger erfül­len alle USGA-Stan­dards und kön­nen bei Tur­nie­ren ein­ge­setzt wer­den. Kürz­lich wur­de eine 400cc-Ver­si­on die­ses Schlä­ger­de­signs her­aus­ge­bracht, die den grö­ße­ren Schlä­ger­köp­fen, die heut­zu­ta­ge jeder spie­len möch­te, bes­ser entspricht.

Es gibt meh­re­re Unter­schie­de zwi­schen die­sem Schlä­ger und mei­nem qua­dra­ti­schen Dri­ver, die mir auf­ge­fal­len sind. Zunächst ein­mal hat der Schlä­ger­kopf etwa ein Vier­tel weni­ger Volu­men als mein qua­dra­ti­scher Golf­schlä­ger. Der zwei­te Unter­schied, der mir sofort auf­ge­fal­len ist, ist der soli­de Klang, wenn du einen Golf­ball schlägst. Das “Blech­do­sen­ge­räusch”, das man bei den 460er Dri­vern hört, ist ver­schwun­den. Der drit­te bemer­kens­wer­te Unter­schied ist das Rol­len der Schlag­flä­che die­ses Schlä­gers. Die Schlag­flä­che des Dop­pel­wand-Dri­vers ist deut­lich gekrümmt. Die­se Eigen­schaft sorgt für den so genann­ten “Getrie­be­ef­fekt”. Wenn du den Ball mit der Spit­ze triffst, ver­leiht er dem Ball eher einen Draw-Spin und umge­kehrt, wenn du den Ball mit der Fer­se triffst, ver­leiht er dem Ball einen Fade-Spin. Theo­re­tisch kannst du so den Ball gera­der schla­gen. Und schließ­lich hat der Ball einen nied­ri­ge­ren Flug als bei mei­nen qua­dra­ti­schen Golfschlägern.

Im Moment bin ich noch dabei, mich an die Kopf­grö­ße die­ses Dri­vers zu gewöh­nen, aber ich kann sagen, dass ich mit die­sem Schlä­ger in der Mit­te des Schlä­ger­blat­tes eine bes­se­re Wei­te errei­che, vor allem auf­grund des bes­se­ren Rol­lens. Die Car­ry-Distanz ist viel­leicht etwas gerin­ger als bei mei­nem Squa­re Dri­ver. Wenn ich den Ball weit auf die Spit­ze oder weit auf die Fer­se tref­fe, errei­che ich wahr­schein­lich weni­ger Wei­te als mit mei­nem qua­dra­ti­schen Golf­schlä­ger. Ich mag das Geräusch, das die­ser Schlä­ger macht, wenn du einen fes­ten Kon­takt hast, und ich mag die tra­di­tio­nel­le Form die­ses Schlä­gers… er sieht beim Anspre­chen gut aus.

Mein Ein­druck von die­sem Schlä­ger ist, dass du einen Golf­ball mit gerin­ge­rer Kom­pres­si­on wie den Pro V1 ver­wen­den soll­test, um den Rebound-Effekt an der Schlag­flä­che zu maxi­mie­ren. Zwei­tens habe ich das Gefühl, dass du den Schlä­ger kon­se­quent in der Mit­te der Schlag­flä­che tref­fen musst… Ich schei­ne bei Schlä­gen mit der Spit­ze oder der Fer­se eine Men­ge Wei­te zu ver­lie­ren. Ins­ge­samt gefällt mir der Schlä­ger und ich wer­de ihn die­sen Som­mer in mei­ner Tasche behal­ten. Viel­leicht mache ich es wie Phil Mickel­son und spie­le die­ses Jahr zwei Driver!



Source by Dr David G Clark

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