Schwinge den ganzen Golfschläger



golf 123 05

In der Golf­schwung­theo­rie gibt es zwei wich­ti­ge Denk­rich­tun­gen. Die eine besagt, dass du den Schlä­ger­kopf schwingst. Die ande­re besagt, dass du den Griff schwingst. In Wirk­lich­keit soll­test du aber den gan­zen Schlä­ger schwin­gen, nicht nur einen Teil davon. Dadurch wer­den Schwung­feh­ler fast sofort besei­tigt und du kannst in der glei­chen Zeit bes­se­re Schlä­ge machen.

Hast du schon mal Holz gehackt? Du schwingst die Axt genau so, wie du den Golf­schlä­ger schwin­gen soll­test. Du schwingst die gan­ze Axt. Bei­de Enden der Axt, der Stiel und der Kopf, bewe­gen sich in jedem Moment in die­sel­be Rich­tung. Das mag offen­sicht­lich klin­gen, aber es ist viel sub­ti­ler, als es scheint.

Hal­te einen Golf­schlä­ger vor dich, wobei eine Hand in der Mit­te des Schafts liegt. Wäh­rend der Schlä­ger senk­recht hängt, bewegst du dei­ne Hand nach rechts. Das Griff­en­de und der Schlä­ger­kopf bewe­gen sich bei­de in die­sel­be Rich­tung. So bewegt sich die Axt, wenn du sie auf das Holz fal­len lässt. Du weißt, dass du so die maxi­ma­le Kraft bekommst, also tust du genau das.

Jetzt, wo der Schlä­ger wie­der senk­recht vor dir hängt, drückst du das Griff­en­de nach rechts und lässt den Schlä­ger­kopf mit dei­ner Hand als Dreh­punkt nach links reagie­ren. Die bei­den Enden des Schlä­gers bewe­gen sich in ent­ge­gen­ge­setz­te Rich­tun­gen. Wenn du die Axt auf die­se Wei­se schwingst, ver­lierst du nicht nur an Kraft, weil der Schlä­ger­kopf lang­sa­mer wird, son­dern du triffst auch das Holz nicht mehr, weil der Schlä­ger­kopf jetzt her­um­fuch­telt, anstatt eine gerich­te­te Bahn einzuschlagen.

Wie setzt du die­se Idee in dei­nem Golf­schwung um? Schwin­ge den Schlä­ger so zurück, dass sich der Schlä­ger zu kei­nem Zeit­punkt dreht. Wenn du dei­ne Hand­ge­len­ke absicht­lich brichst, ist das mög­lich. Nimm den Schlä­ger als Ein­heit zurück und lass dei­ne Hand­ge­len­ke bre­chen, wenn sie es müs­sen. Nicht frü­her, nicht später.

Beim Abschwung machst du das Gegen­teil. Schwin­ge den Schlä­ger als Ein­heit nach unten und hal­te dei­ne Hand­ge­lenk­brem­se fest, bis der Schwung dich dazu bringt, sie los­zu­las­sen. Wenn du die Hand­ge­lenk­brem­se zu früh los­lässt, nennt man das “Cas­ting”, eine Kurz­be­zeich­nung für die bei­den Enden des Schlä­gers, die sich in ent­ge­gen­ge­setz­te Rich­tun­gen bewegen.

Um zu sehen, wie das wirk­lich funk­tio­niert, hältst du den Schlä­ger mit dei­ner rech­ten Hand (bei Links­hän­dern mit der lin­ken Hand) in der Mit­te des Schafts. Schwin­ge den Schlä­ger lang­sam nach hin­ten, so dass sich bei­de Enden in die glei­che Rich­tung bewe­gen, d.h. es gibt kei­ne Dre­hung um dei­ne Hand. Nun schwingst du den Schlä­ger lang­sam wie­der nach unten und beob­ach­test dabei, wie sich der gesam­te Schlä­ger als Ein­heit bewegt. Dei­ne Hand dreht sich nicht, wenn der Schlä­ger­kopf den Ball trifft, und der Griff bewegt sich nicht nach hin­ten, wenn der Schlä­ger­kopf nach vor­ne geht.

Sobald du die­se Idee ver­stan­den hast, fang an, lang­sa­me Übungs­schwün­ge zu machen, damit sich der Schlä­ger genau so bewegt. Wenn du die­se Bewe­gung bei nor­ma­ler Geschwin­dig­keit in dei­nen Schwung ein­bau­en kannst, wirst du den Ball garan­tiert bes­ser treffen.



Source by Bob E. Jones

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