Wenn du ein perfekter Putter wirst, wirst du ein besserer Golfer



golf 123 08

Sei­en wir mal rea­lis­tisch: Per­fek­tes Put­ten gibt es nicht. Aber die gute Nach­richt ist, dass du wahr­schein­lich viel bes­ser put­ten kannst, als du es im Moment tust. Hier sind eini­ge nütz­li­che Ideen, die dir den Ein­stieg erleichtern.

Dei­ne Golf­hal­tung und der rich­ti­ge Griff

Es ist wich­tig, dass dein Griff rich­tig ist. Hal­te dei­ne Hän­de leicht und ent­spannt – es ist nicht nötig, dass du den Schlä­ger zusam­men­drückst, als woll­test du ihn in zwei Hälf­ten tei­len. Über­prü­fe die Posi­ti­on dei­nes klei­nen Fin­gers – er muss auf dem Schlä­ger lie­gen und darf sich nicht mit dei­nen ande­ren Fin­gern über­lap­pen oder ver­schrän­ken. Wenn du dei­ne Fin­ger zusam­men­ziehst, ach­te dar­auf, dass der Schlä­ger gera­de und nicht schräg ist. Triff den Ball genau und vor allem: Ent­spann dich!

Der Ball muss mit­tig zwi­schen dei­nen Schul­tern und in Rich­tung der Vor­der­sei­te dei­nes Stan­des plat­ziert sein. Ach­te dar­auf, dass dei­ne Hän­de in der Nähe des obe­ren Griffs sind. Hal­te dei­nen Blick direkt auf den Ball gerich­tet. Dein Ziel ist es, den Ball genau ent­lang der Ziel­li­nie zu schla­gen. Stell dir eine gro­ße Linie vor, die gera­de durch dei­ne Kör­per­mit­te geht, und füge dann eine zwei­te Linie hin­zu, die direkt senk­recht oder in einem 90-Grad-Win­kel ver­läuft. Das ist dei­ne Ziel­li­nie. Du musst einen ent­spann­ten Pen­del­schlag ent­lang der Ziel­li­nie ausführen.

Ach­te dar­auf, dass die Schlag­flä­che des Put­ters senk­recht zur Ziel­li­nie steht, und wenn du Rechts­hän­der bist, musst du dei­ne lin­ke Hand ein­schlie­ßen. Umge­kehrt, wenn du Links­hän­der bist. Wenn du dich über den Ball beugst, soll­ten dei­ne Augen direkt par­al­lel zur Ziel­li­nie sein.

Hal­te dei­ne Füße auf glei­cher Brei­te wie dei­ne Hüf­ten, wobei das Gewicht leicht auf der Innen­sei­te der lin­ken Fer­se liegt.

Plat­zie­rung des Golfballs

Plat­zie­re den Ball etwa auf hal­ber Stre­cke zwi­schen dei­nem lin­ken Spann und der Mit­te dei­nes Stan­des. Das ist wich­tig, damit die Flug­bahn und der Schlä­ger­kopf vor dem Auf­prall qua­dra­tisch sind. Das bedeu­tet auch, dass ein even­tu­el­ler Win­kel bei der Annä­he­rung Zeit hat, sich aus­zu­glei­chen, was zu einem guten Durch­schwung führt.

Dein Golf­schwung

Dein Schlag vari­iert ein wenig, je nach­dem, wie weit du put­ten musst. Wenn du den Ball nur antip­pen musst, muss dein Schlag zen­triert sein. Bei einem wei­ten Schlag bist du nor­ma­ler­wei­se leicht links posi­tio­niert. Ver­su­che, den Ball genau im Sweet Spot oder in der Mit­te zu tref­fen, es sei denn, du put­test einen Abhang hin­un­ter. In die­sem Fall ist es bes­ser, den Ball etwas näher an der Spit­ze des Put­ters zu tref­fen. Das hilft, den Kraft­auf­wand zu ver­rin­gern und zu ver­mei­den, dass du das Loch über­schrei­test. Ent­span­ne dich und mache einen gleich­mä­ßi­gen Rück­wärts­schlag, gefolgt von einem Vor­wärts­schlag in der glei­chen Ebe­ne. Für Rechts­hän­der gilt: Die lin­ke Hand hält, die rech­te Hand schlägt. Als Links­hän­der machst du es genau andersherum.

Übung macht den Meister

Wenn du dir dei­ne Golf­bäl­le genau ansiehst, wirst du wahr­schein­lich fest­stel­len, dass es in der Mit­te eine Linie gibt, die kei­ne Dimp­les hat. Der idea­le Golf­ball hat auf jeder Linie in der Mit­te das glei­che Gewicht und ist somit per­fekt aus­ba­lan­ciert. Lei­der sind nicht alle Golf­bäl­le gut kon­stru­iert. Ein guter Her­stel­ler ach­tet dar­auf, dass die Kern­ma­te­ria­li­en eine ein­heit­li­che Dich­te haben und die Hül­le rund­her­um gleich dick ist.

Wenn du dei­ne Golf­bäl­le tes­ten willst, suche dir ein fla­ches, tro­cke­nes und ebe­nes Übungs­grün. Rich­te die Linie auf dem Ball mit der Ziel­li­nie zum Loch aus. Begin­ne etwa drei bis sechs Meter vor dem Loch und mache ein paar Putts. Bewe­ge dich dann auf 10 Fuß vom Loch weg. Beob­ach­te den Ball, um zu sehen, ob er in die eine oder ande­re Rich­tung abweicht. Sei ehr­lich dar­über, ob dei­ne eige­nen Feh­ler in der Hal­tung oder im Schlag dazu bei­tra­gen oder nicht!

Plat­zie­re eine Rei­he von Mar­kie­run­gen in ver­schie­de­nen Abstän­den zum Loch. Du könn­test zum Bei­spiel Schnü­re oder Vier­tel ver­wen­den. Vari­ie­re auch den Abstand, also einen Fuß, vier Fuß, sie­ben Fuß, 10 Fuß usw. Übe das Put­ten, indem du nicht auf das Loch schießt, son­dern immer wie­der ver­suchst, den Ball inner­halb der Mar­kie­run­gen zu plat­zie­ren. So kannst du bes­ser ein­schät­zen, wie hart ein Schlag in wel­chem Win­kel ist, damit der Ball in eine bestimm­te Rich­tung rollt.

Ver­än­de­re die Abstän­de zwi­schen den Mar­kie­run­gen, indem du die Lücken klei­ner machst, und übe so lan­ge, bis du den Ball dort plat­zie­ren kannst, wo du ihn haben willst. Viel­leicht kannst du ja doch ein per­fek­ter Put­ter werden!



Source by Tim Gor­man

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Du kannst sie leicht in Golf-DVDs und ande­ren Lehr­ma­te­ria­li­en fin­den. Unter ande­rem kannst du die­se Tipps auch im Golf­un­ter­richt bekommen. Wenn du zum Loch put­test, ist das Spiel prak­tisch been­det und du kannst zum nächs­ten Loch wei­ter­ge­hen. Wenn du es rich­tig machst, kannst du den Golf­ball mit einem ein­zi­gen Putt