Wie du zu einer aufrechten Schwungebene wechselst und welche Vorteile das für deine Distanz und Genauigkeit hat



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Als Golf­leh­rer sehe ich kei­nen Grund, war­um Gol­fe­rin­nen und Gol­fer nicht zu einer auf­rech­ten Schwun­ge­be­ne wech­seln soll­ten, unab­hän­gig von ihrem Kör­per­bau oder ihrer Flexibilität.

Wenn du jedoch im Inter­net nach “Golf­schwun­ge­be­ne” suchst, wirst du zahl­rei­che Erklä­run­gen zu die­sem The­ma fin­den und eben­so vie­le unter­schied­li­che Ver­sio­nen dar­über, was rich­tig und was nicht rich­tig ist.

Wie ich in Kür­ze aus rein mecha­ni­scher und phy­si­ka­li­scher Sicht zei­gen wer­de, über­wie­gen die Vor­tei­le in Bezug auf Wei­te und Genau­ig­keit bei wei­tem die einer fla­che­ren Schwun­ge­be­ne, und allein aus die­sen Grün­den emp­feh­le und leh­re ich allen mei­nen Schü­lern das Kon­zept eines auf­rech­te­ren Schwungs.

Der Win­kel der Schwun­ge­be­ne wird nor­ma­ler­wei­se mit der Kör­per­grö­ße des Gol­fers in Ver­bin­dung gebracht.

Gol­fern, die klei­ner sind, wird eine fla­che­re Schwun­ge­be­ne nachgesagt.

Es kommt auch häu­fig vor, dass Gol­fe­rin­nen und Gol­fer eine fla­che Schwung­be­we­gung aus­füh­ren, weil ihr Kör­per­bau ihre Schwung­fle­xi­bi­li­tät ein­schränkt, z. B. durch die Grö­ße ihres Brust­korbs und ihres Mittelteils.

Grö­ße­re Gol­fe­rin­nen und Gol­fer hin­ge­gen schwin­gen von Natur aus mit einer auf­rech­te­ren Schwun­ge­be­ne, ein­fach weil ihre Schul­tern höher sind als der Boden.

Aber die kör­per­li­chen Eigen­schaf­ten eines Gol­fers sind nicht die ein­zi­gen Fak­to­ren, die den Win­kel der Schwun­ge­be­ne bestimmen.

Der Win­kel der Schwun­ge­be­ne hängt auch davon ab, wie der Gol­fer in sei­nem Set­up steht und wie er sei­ne Schul­tern beim Rück­schwung dreht…

Win­kel der Schwungebene

Bevor ich auf die Beson­der­hei­ten eines auf­rech­ten Schwungs ein­ge­he, möch­te ich zunächst defi­nie­ren, wie der Win­kel der Schwun­ge­be­ne oft ver­stan­den wird.

Ich sage das, weil ich mir sicher bin, dass du wie die meis­ten pas­sio­nier­ten Gol­fer Ben Hogans Buch “Fünf Lek­tio­nen. Die moder­nen Grund­la­gen des Golf­sports” gele­sen und sei­ne Erklä­rung der Schwun­ge­be­ne ist dir wahr­schein­lich noch im Gedächtnis.

Hier ist sei­ne Erklärung…

Ver­su­che dir vor­zu­stel­len, wie ein Gol­fer in sei­ner Auf­stel­lungs­po­si­ti­on ein recht­wink­li­ges Drei­eck bildet.

Die ver­ti­ka­le Sei­te des Drei­ecks wird von der Spit­ze der Schultern/des Hal­ses bis zum Boden um die Fuß­po­si­ti­on her­um gebil­det. Die hori­zon­ta­le Sei­te wird vom Schlä­ger­kopf und der Ball­po­si­ti­on bis zu dem Punkt auf dem Boden gebil­det, der die ver­ti­ka­le Sei­te des Drei­ecks trifft.

Die Hypo­te­nu­se, also die lan­ge Sei­te des Drei­ecks, wird vom Schlä­ger­kopf bis zu dem Punkt auf den Schul­tern bestimmt.

Das klas­si­sche Ver­ständ­nis des Win­kels der Schwun­ge­be­ne ist, dass er der Win­kel zwi­schen der Hypo­te­nu­se und der hori­zon­ta­len Sei­te die­ses Drei­ecks ist. (Erin­ne­re dich an die Glas­plat­te in Hogans Buch, die auf der Schul­ter des Gol­fers liegt…)

Du kannst dir nun vor­stel­len, wie sich die­ser Win­kel mit der Kör­per­grö­ße des Gol­fers ver­grö­ßert oder ver­klei­nert und war­um die Schwun­ge­be­ne oft mit der Schul­ter­hö­he des Gol­fers in Ver­bin­dung gebracht wird.

Der Grund, war­um ich sage, dass der Win­kel der Schwun­ge­be­ne oft so bestimmt wird, ist, dass es bei die­ser Theo­rie eine gro­ße Annah­me gibt, die in den meis­ten Fäl­len falsch ist…

Sie geht davon aus, dass der Schwung­weg des Schlä­ger­kop­fes wäh­rend des gesam­ten Rück­schwungs dem­sel­ben Win­kel folgt, so dass der Höhe­punkt des Schwungs auf einer ver­län­ger­ten Linie liegt, die vom Ball durch die Ober­sei­te der Schul­tern zu den Hän­den am obe­ren Ende des Schwungs gezo­gen wird…

In Wirk­lich­keit kann der Win­kel, in dem sich der Schwung “tat­säch­lich” dreht, völ­lig unter­schied­lich sein, was dazu führt, dass die Hän­de den höchs­ten Punkt des Schwungs ent­we­der unter­halb oder ober­halb des Punk­tes der “Hogan’schen Tel­ler­glas­de­fi­ni­ti­on” erreichen.

Der Grund dafür ist, dass der Win­kel der Schwun­ge­be­ne nicht nur von dei­nem Set­up beein­flusst wird, son­dern vor allem von der Ebe­ne, um die sich dei­ne Schul­tern dre­hen, bestimmt wird.

Dein Set­up kann einen Schwun­ge­be­nen­win­kel anzei­gen, der sich völ­lig von der tat­säch­li­chen Rota­ti­ons­ebe­ne dei­ner Schul­tern unterscheidet.

Hier ist der Grund…

Rota­ti­ons­ebe­nen dei­ner Schultern

Um dei­ne Schul­ter­ro­ta­ti­ons­be­we­gung zu ver­ste­hen, stell dich auf­recht vor einen Spie­gel. Hal­te dei­ne Arme seit­lich gestreckt. Du kannst dei­ne Schul­tern in einer hori­zon­ta­len Ebe­ne um die Ach­se dei­ner Wir­bel­säu­le dre­hen… das ist ganz einfach.

Ver­su­che nun, dei­ne Schul­tern in einer ver­ti­ka­len Ebe­ne zu dre­hen, indem du dei­nen rech­ten Arm anhebst und dei­nen lin­ken Arm fal­len lässt, so dass du eine gera­de Linie von Hand zu Hand über dei­ne Schul­tern ziehst. Die Dreh­ach­se in die­ser Ebe­ne ist ein Punkt auf dei­ner Brust direkt unter dei­nem Kinn.…diese Bewe­gung ist nicht ganz ein­fach auszuführen.

In Wirk­lich­keit ist dei­ne Schul­ter­dre­hung beim Rück­schwung eine Kom­bi­na­ti­on aus einer ver­ti­ka­len und einer hori­zon­ta­len Bewegung.

Wie zu erwar­ten, führt eine Schul­ter­dre­hung, die sich mehr in der hori­zon­ta­len Ebe­ne bewegt, zu einer fla­che­ren Schwungebene.

Eine Schul­ter­dre­hung, die sich mehr in der ver­ti­ka­len Ebe­ne bewegt, erzeugt eine auf­rech­te­re Schwungebene.

Wenn wir also auf die klas­si­sche Erklä­rung von Hogan zurück­kom­men, wonach die Schwun­ge­be­ne von der Ein­stel­lung und der Kör­per­grö­ße des Gol­fers abhängt, kann ein Gol­fer nur dann auf der glei­chen Ebe­ne schwin­gen, wenn die hori­zon­ta­len und ver­ti­ka­len Bewe­gun­gen sei­ner Schul­ter­dre­hung mit die­sem Win­kel übereinstimmen.

Das kommt sel­ten vor…

Wenn du ver­stehst, dass die Schwun­ge­be­ne mehr von dei­ner Schul­ter­ro­ta­ti­on als von dei­nem Set­up und dei­ner Kör­per­grö­ße beein­flusst wird, kannst du dei­nen Rück­schwung anpas­sen, um eini­ge der Vor­tei­le einer auf­rech­ten Schwung­bahn zu nutzen.

Hier sind eini­ge der wich­tigs­ten Grün­de, war­um ich immer eine auf­rech­te­re Schwun­ge­be­ne emp­feh­le, die auf der Mecha­nik und Phy­sik des Schwungs beruhen.

Ver­bes­ser­te Kon­sis­tenz dei­ner Schwunggenauigkeit

Der ers­te Grund wirkt sich auf die Genau­ig­keit und die Ball­flug­bahn dei­nes Schlags aus.

Wenn du dir mein kos­ten­lo­ses Video zum The­ma “Die Mecha­nik häu­fi­ger Schwung­feh­ler ver­ste­hen” ange­se­hen hast, in dem ich die phy­si­ka­li­schen Grund­la­gen beschrei­be, war­um dei­ne Schlä­ge so “flie­gen”, wie sie es tun, hängt das Ergeb­nis all dei­ner Golf­schlä­ge von zwei wich­ti­gen Fak­to­ren ab:

o Die Rich­tung, in die dei­ne Schul­tern beim Kon­takt mit dem Ball gerich­tet sind

o Die Aus­rich­tung der Schlag­flä­che dei­nes Schlä­gers zum Zeit­punkt des Ballkontakts

Je fla­cher dei­ne Schwun­ge­be­ne ist, des­to mehr bewe­gen sich dei­ne Schul­tern in der hori­zon­ta­len Ebene.

Das bedeu­tet, dass sie das Ziel nur an einem Punkt kurz vor dem Kon­takt und kurz nach dem Kon­takt “anvi­sie­ren”. Das liegt dar­an, dass sich der Schlä­ger­kopf eher “quer” zur Ziel­li­nie bewegt wie bei einem Base­ball­schwung und nicht in Rich­tung der Ziel­li­nie wie bei einem Puttschwung.

Außer­halb die­ses sehr klei­nen Bereichs sind dei­ne Schul­tern beim Abschwung wei­ter rechts vom Ziel und beim Durch­schwung wei­ter links vom Ziel (bei Links­hän­dern umgekehrt).

Der Erfolg einer fla­che­ren Schwun­ge­be­ne erfor­dert ein hohes Maß an “Timing” und Gleich­ge­wicht im Schwung durch den Kon­takt­punkt, da es nur sehr wenig Spiel­raum für Feh­ler gibt.

Der Grad des “Ball­spins”, der durch einen schlecht getim­ten Schwung ent­steht, bestimmt auch die Genau­ig­keit des Schlags.

Der rela­ti­ve Unter­schied zwi­schen der Schwun­ge­be­ne der Schul­ter und der Aus­rich­tung des Schlä­ger­blat­tes zum Zeit­punkt des Ball­kon­takts bestimmt, wie viel Spin der Ball bekommt.

Je mehr sich die Schul­tern “quer” zur Ziel­li­nie bewe­gen, des­to grö­ßer ist der Ball­drall, der zu über­trie­be­nen Hooks oder Sli­ces führt.

Bei einem auf­rech­ten Schwung hin­ge­gen bewe­gen sich die Schul­tern mehr in der ver­ti­ka­len Ebe­ne, was bedeu­tet, dass die Zeit, in der sich die Schul­tern ent­lang der Ziel­li­nie bewe­gen, wäh­rend des Schwungs viel län­ger ist.

Das Ergeb­nis ist, dass sich der Schlä­ger­kopf über einen grö­ße­ren Bereich des Schwungs die Ziel­li­nie hin­un­ter­be­wegt, was zu einer höhe­ren Feh­ler­to­le­ranz bei Timing- und Balan­ce­pro­ble­men führt.

Auch die Aus­wir­kun­gen auf den Ball­spin sind gerin­ger, weil die Schul­tern bei einem schlecht getim­ten Schlag weni­ger “quer” zur Ziel­li­nie schwingen.

In bei­den Fäl­len ver­bes­sert sich die Kon­stanz dei­ner Schwung­ge­nau­ig­keit, je auf­rech­ter der Win­kel dei­ner Schwun­ge­be­ne ist…

Mehr Schwung­kraft und Distanz

Wenn du die gro­ßen Schlag­män­ner auf der Tour beob­ach­test, wirst du fest­stel­len, dass die meis­ten von ihnen einen auf­rech­ten Schwung haben.

Ich habe bereits in einem frü­he­ren Turn­ber­ry-News­let­ter dar­über geschrie­ben, aber es lohnt sich, noch ein­mal die Grün­de zu betrach­ten, war­um eine auf­rech­te Schwun­ge­be­ne mehr Kraft für den Schwung erzeugt:

o Die Hän­de und der Schlä­ger­kopf befin­den sich am obe­ren Ende des Schwungs höher vom Boden und erzeu­gen mehr “poten­zi­el­le Ener­gie” für den Schwung. Wenn du dir die Ener­gie vor­stellst, die ent­steht, wenn du ein Gewicht von 20 bis 30 Pfund über dei­ne Schul­tern hebst und dann fal­len lässt, wirst du ver­ste­hen, woher die erhöh­te Ener­gie für den Schwung kommt. Die­ses Gewicht ist das kom­bi­nier­te Gewicht dei­nes Schlä­gers und dei­ner Arme.

o Du setzt dei­ne kräf­ti­gen Mus­keln auf der rech­ten Sei­te und oben auf der lin­ken Schul­ter ein, die mehr Kraft für den Schwung erzeu­gen kön­nen als dei­ne unte­ren Rücken­mus­keln, die bei einem fla­che­ren Schwung um die Basis dei­ner Wir­bel­säu­le rotieren.

Ver­bes­ser­te Balance

Dein Gleich­ge­wicht wäh­rend des Rück- und Abschwungs wird durch die zen­tri­fu­ga­le Kraft beein­flusst, die durch die Dre­hung des Schlä­ger­kop­fes in der Bewe­gung ent­steht, und durch den Win­kel, in dem die­se Kraft auf dei­nen Rumpf wirkt.

Die Zen­tri­fu­gal­kraft, die durch die kreis­för­mi­ge Bewe­gung des Schlä­ger­kop­fes ent­steht, zieht dei­ne Schul­tern nach vor­ne zum Ball, was die Sta­bi­li­tät dei­nes Rump­fes wäh­rend des Schwungs beein­träch­ti­gen kann.

Um dir ein über­trie­be­nes Bei­spiel für die Aus­wir­kun­gen auf dein Gleich­ge­wicht zu geben, stell dir vor, wie ein Ath­let einen Ham­mer wirft.

In die­sem Fall muss der Sport­ler die enor­me Zen­tri­fu­gal­kraft, die zum Dre­hen des Ham­mers nötig ist, über­win­den, indem er sich “zurück­lehnt”, um wäh­rend der Dre­hung im Gleich­ge­wicht zu bleiben.

Eine fla­che­re Schwun­ge­be­ne wirkt sich in ähn­li­cher Wei­se auf das Gleich­ge­wicht des Golf­spie­lers aus, der die Zen­tri­fu­gal­kraft, die zum Dre­hen des Schlä­ger­kop­fes erfor­der­lich ist, mit den unte­ren Rücken­mus­keln über­win­den muss, um den Rumpf wäh­rend des Schwungs in Posi­ti­on zu halten.

Bei einem auf­rech­ten Schwung wird die­se zen­tri­fu­ga­le Kraft mehr durch den Rumpf und die Bei­ne vom Boden aus erzeugt, wodurch die Wir­kung auf die unte­ren Rücken­mus­keln gerin­ger ist und der Rumpf sta­bi­ler bleibt.

Wie man einen auf­rech­ten Schwung erzeugt

So sehr du auch erwar­ten magst, dass dein Set­up den Win­kel der Ebe­ne beein­flusst, so sehr wird er von dei­ner Schul­ter­ro­ta­ti­on beeinflusst.

Ich ermu­ti­ge dich, dei­nen Schwung mit einer “Abwärts­ro­ta­ti­on” dei­ner lin­ken Schul­ter zu beginnen…

Vie­le Gol­fe­rin­nen und Gol­fer lei­ten ihren Schwung ein, indem sie ihre Hän­de bewegen.

Für Gol­fe­rin­nen und Gol­fer, die im Rumpf und in den Schul­tern steif sind oder ein paar Zen­ti­me­ter mehr in der Mit­te haben, als ihnen lieb ist, ermu­tigt das Ein­lei­ten des Schwungs mit den Hän­den dazu, den Schwung um den Kör­per zu “wickeln” und eine fla­che Schwun­ge­be­ne zu erzeugen.

Das liegt dar­an, dass sich ihre Schul­tern mehr in der hori­zon­ta­len Ebe­ne bewegen.

Das Ergeb­nis des Net­to­schwungs kann ein über­mä­ßi­ges Sli­cing sein, bei dem der Ball die Flug­bahn stark nach links beginnt, oder der Ball wird nach rechts geschoben.

Das liegt dar­an, dass der Bereich, in dem sich der Schlä­ger­kopf auf der Ziel­li­nie bewegt, sehr klein ist, was die Feh­ler­mar­ge für die Genau­ig­keit des Schwungs ver­rin­gert, wie ich bereits erwähnt habe.

Begin­ne dei­nen Schwung mit einer Abwärts­be­we­gung der lin­ken Schul­ter und du wirst die­sem Pro­blem entgegenwirken.

Sie sorgt dafür, dass dein Schwung mit einer eher ver­ti­ka­len Dre­hung der Schul­tern beginnt. Auf die­se Wei­se dre­hen sich dei­ne Schul­tern mehr in Rich­tung der Ziellinie.

Spie­gel­übung für die kor­rek­te Aufstellung

Der ande­re Bereich, der dei­ne Schwun­ge­be­ne beein­flusst, ist dein Setup.

Ich ermu­ti­ge dich, die­se Übung zur Schwung­ein­lei­tung mit dei­ner lin­ken Schul­ter­dre­hung zu Hau­se vor einem Spie­gel zu üben.

Beob­ach­te dei­ne Hand­be­we­gung, wäh­rend du dich drehst. Pas­se dein Set­up an, um die ver­ti­ka­le Dre­hung zu erleich­tern und dei­ne Hän­de in einer auf­rech­te­ren Schwun­ge­be­ne zu bewegen.

Hier sind ein paar Hin­wei­se, die dir hel­fen können:

o Lass dei­ne Arme in der Hal­tung senk­recht nach unten hän­gen, wobei dei­ne Hän­de nicht mehr als fünf Zen­ti­me­ter von dei­nem Bein ent­fernt sein sollten.

o Hal­te dei­nen Rücken von der Hüf­te auf­wärts gera­de. Lass dei­ne Schul­tern nicht nach vor­ne kippen

o Wenn du eine gro­ße Ober­wei­te hast, soll­test du dich in der Hal­tung mehr nach vor­ne leh­nen, damit dei­ne Arme mehr Spiel­raum haben, um sich gera­de nach hin­ten zu bewe­gen, anstatt sich um dei­nen Kör­per zu wickeln.

Wäh­rend du die­se Übung durch­führst, wirst du wahr­schein­lich eine Mus­kel­ver­stei­fung im Rück­schwung spü­ren, die du nicht gewohnt bist – vor allem in dei­ner lin­ken Schulter.

Das liegt dar­an, dass es viel ein­fa­cher ist, die Schul­tern hori­zon­tal um die Wir­bel­säu­le zu dre­hen, als sie ver­ti­kal zu rotieren.

Das ist nor­mal, denn die Bewe­gung in der ver­ti­ka­len Ebe­ne bean­sprucht ande­re Mus­keln in dei­nem Golfschwung.

Beweg­lich­keit der Schultern

Vie­le Gol­fe­rin­nen und Gol­fer sind ein­fach zu steif in den Schul­tern, um dies effek­tiv zu tun, und wenn sie zum ers­ten Mal eine auf­rech­te Schwun­ge­be­ne auf dem Übungs­platz aus­pro­bie­ren, sind die Ergeb­nis­se enttäuschend.

Soll­te dies der Fall sein, ver­kür­ze dei­nen Rück­schwung erheb­lich, denn die Steif­heit dei­ner Golf­mus­keln in der auf­rech­ten Schwun­ge­be­ne führt dazu, dass ande­re Berei­che dei­nes Schwungs versagen.

Ach­tung! Lass nie­mals zu, dass dein lin­ker Ell­bo­gen bricht, wenn du ver­suchst, auf­rech­ter zu schwin­gen. Damit machst du den Zweck der Anpas­sung an eine höhe­re Schwun­ge­be­ne zunich­te und ver­ur­sachst nur noch mehr Pro­ble­me beim Timing.

Eine Übung, die ich emp­feh­le, um die Beweg­lich­keit der Schul­tern in der ver­ti­ka­len Ebe­ne zu ver­bes­sern, ist, einen Besen­stiel zu neh­men, ihn quer über die Schul­tern zu legen und dann dei­ne Ell­bo­gen und Arme über die Ober­sei­te des Stiels zu wickeln.

Für man­che Men­schen ist das schon eine Deh­nungs­übung, also füh­re sie sanft aus, ohne die Schul­ter­mus­keln zu belasten.

Bewe­ge nun den Griff auf einer Sei­te gera­de nach unten, so weit du kannst, und hal­te ihn 60 Sekun­den lang. Wäh­rend du die Deh­nung hältst, darfst du nicht zulas­sen, dass sich dei­ne Hüf­te seit­lich in die ent­ge­gen­ge­setz­te Rich­tung bewegt, da dies der Deh­nung entgegenwirkt.

Hal­te auch dei­nen Rumpf wäh­rend der Deh­nung so auf­recht und gera­de wie möglich.

Füh­re nun die glei­che Bewe­gung in die ande­re Rich­tung durch.

Nach ein paar Tagen die­ser Deh­nung wirst du fest­stel­len, dass sich dei­ne Distanz auf dem Schieß­stand ver­bes­sert, wenn du anfängst, dei­nen Rück­schwung mehr zu ver­län­gern. Du soll­test aber auch sehen, dass sich dei­ne Treff­si­cher­heit von Anfang an deut­lich ver­bes­sert, je wei­ter du die Ziel­li­nie herunterschwingst.

Viel Glück!

Vie­le Grüße,

Les



Source by Les Ross

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