Wie man ein unvollkommener Golfer wird



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WIE MAN EIN UNVOLLKOMMENER GOLFER WIRD

Per­fek­ti­on mag für vie­le Gol­fer ein Ziel sein, aber die Akzep­tanz der Unvoll­kom­men­heit ver­setzt dich in die Lage, dein Bes­tes zu geben.

Über­all, wo ich hin­kom­me, sagt jemand, dass er nach dem per­fek­ten Golf­schwung strebt, und man­che stre­ben auch nach der “per­fek­ten Run­de” Golf. Ist dir schon mal auf­ge­fal­len, dass vie­le erfolg­rei­che Leis­tun­gen unvoll­kom­me­ne Leis­tun­gen sind? Wäh­rend Ama­teu­re und auf­stre­ben­de Pro­fis flei­ßig dar­an arbei­ten, in jeder Hin­sicht “per­fekt” zu sein, ist die Wahr­heit, dass die Leis­tun­gen von Cham­pions im All­ge­mei­nen NICHT per­fekt sind.

Du musst nur so weit zurück­bli­cken wie die Mas­ters oder die ver­gan­ge­nen U.S. Open Cham­pions­hips oder Bri­tish Opens. Du wirst Schlä­ge sehen, die über den gan­zen Platz flie­gen. Du wirst ver­pass­te Putts sehen, Dri­ves, die neben dem Fair­way lan­den, und Annä­he­rungs­schlä­ge, die in Bun­ker und Was­ser gehen.

Das Glei­che fin­dest du auch in ande­ren Sport­ar­ten. Base­ball­spie­ler gel­ten als sehr erfolg­reich, wenn sie bei 3 von zehn Schlä­gen einen Tref­fer lan­den. Per­fek­ti­on? Wohl kaum. Ein Bat­ting Average von drei­hun­dert gilt im Base­ball als hohe Leis­tung. Gro­ße Pit­cher wer­fen auch nicht per­fekt. Sie ver­feh­len Zie­le, geben Home­runs ab und las­sen geg­ne­ri­sche Schlä­ger lau­fen und gewin­nen trotz­dem Spiele!

In allen Sport­ar­ten gibt es Unzu­läng­lich­kei­ten von unvoll­kom­me­nen Men­schen und Teams, die zu Iko­nen in ihrem jewei­li­gen Bereich werden.

Was soll das alles? Der Punkt ist, dass Gewin­ner nicht gewin­nen, weil sie Per­fek­ti­on erreicht haben. Sie wer­den zu Cham­pions, weil sie akzep­tie­ren und mit Unvoll­kom­men­heit arbei­ten bes­ser als ande­re. Per­fek­ti­on ist nicht der Schlüs­sel zum Erfolg. Sicher, du kannst nach Per­fek­ti­on STREBEN, aber es ist die Arbeit mit der Rea­li­tät der Unvoll­kom­men­heit, die dich zu dei­nen höchs­ten und bestän­digs­ten Leis­tun­gen bringt.

Hier sind eini­ge wich­ti­ge Din­ge, die du über “Unvoll­kom­men­heit” und “Per­fek­ti­on” wis­sen soll­test und die dir hel­fen wer­den, Unvoll­kom­men­heit bes­ser zu akzeptieren:

  1. Rea­lis­tisch werden

Unper­fekt zu sein ist rea­ler als per­fekt zu sein. Cham­pions haben kei­ne Angst davor, “schlecht aus­zu­se­hen”, denn sie kon­zen­trie­ren sich auf die Auf­ga­be, die vor ihnen liegt. Es ist die Anstren­gung und das Enga­ge­ment, das sie an den Tag legen, das sie durch­zie­hen lässt. Gol­fer schla­gen schlech­te Bäl­le, Hockey­spie­ler wer­den umge­wor­fen und Bas­ket­ball­spie­ler ver­pas­sen offe­ne Bäl­le. Was sie NACHHER tun, macht sie zu Champions.

  1. Druck abbauen

Indem du akzep­tierst, dass du unvoll­kom­men bist, ver­rin­gerst du den von dir selbst erzeug­ten Druck. Jetzt erfüllst du dei­ne Ver­pflich­tung, dei­ne Talen­te voll zum Aus­druck zu brin­gen! (Was bedeu­tet, dass du manch­mal das Gute, das Schlech­te und das Häss­li­che erle­ben wirst!)

  1. Tole­rie­re dei­ne Fehler

Unvoll­kom­men zu sein bedeu­tet, dass du Feh­ler und Irr­tü­mer tole­rie­ren kannst. Das heißt nicht, dass du sie magst oder dich auf sie freust, aber es bedeu­tet, dass du sie tole­rierst. Wenn du sie tole­rierst, ver­schwen­dest du kei­ne Ener­gie damit, dich über sie zu ärgern und zu frus­trie­ren. Dei­ne Feh­ler zu tole­rie­ren bedeu­tet, dass du sie aner­kennst und dich auf den nächs­ten Moment kon­zen­trierst, der dei­ne Auf­merk­sam­keit braucht.

Übe und stre­be nach Per­fek­ti­on, denn du weißt, dass das Akzep­tie­ren von Unvoll­kom­men­heit der Schlüs­sel dazu ist, ohne Angst und Vor­be­hal­te “voll” zu spielen.

Auf dein bes­tes Golf!



Source by David Bre­s­low

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